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Kantonspolizei St.Gallen besorgt über Häufung von Fussgängerunfällen

Am Montagabend haben sich gleich drei Unfälle zugetragen, bei denen Fussgänger angefahren worden sind. Die Polizei zeigt sich besorgt und gibt Tipps.

10.12.2019 / 14:50 / von: sda/mco
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Am Montagabend ist ein 50-jähriger Fussgänger auf einem Fussgängerstreifen auf der Hubstrasse in Wil vom Auto eines 64-jährigen Mannes angefahren worden. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen)

Am Montagabend ist ein 50-jähriger Fussgänger auf einem Fussgängerstreifen auf der Hubstrasse in Wil vom Auto eines 64-jährigen Mannes angefahren worden. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen)

Ebenfalls am Montagabend ist ein Fussgänger auf dem Fussgängerstreifen der Pestalozzistrasse, nach der Kreuzung zur Feldmühlestrasse in Rorschach, von einem Auto angefahren worden. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen)

Ebenfalls am Montagabend ist ein Fussgänger auf dem Fussgängerstreifen der Pestalozzistrasse, nach der Kreuzung zur Feldmühlestrasse in Rorschach, von einem Auto angefahren worden. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen)

Und nochmals am Montagabend ist eine Fussgängerin auf der Thalerstrasse in Rheineck von einem Auto angefahren worden. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen)

Und nochmals am Montagabend ist eine Fussgängerin auf der Thalerstrasse in Rheineck von einem Auto angefahren worden. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen)

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In Wil, Rheineck und Rorschach sind am Montagabend Fussgänger von einem Auto angefahren worden. In Rorschach wurde der Fussgänger schwer verletzt, in Wil musste der Fussgänger mit unbestimmten Verletzungen ins Spital gebracht werden. Die Fussgängerin in Rheineck kam mit leichten Verletzungen davon, musste aber ebenfalls vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden, teilt die Kantonspolizei St.Gallen mit.

17 Unfälle seit November

Auf Nachfrage von Keystone-SDA untermauert Polizeisprecher Florian Schneider die Problematik mit Zahlen, zusammengestellt jeweils für die Monate November und Dezember: 2017 seien in der Zeit 22 Unfälle mit Fussgängerinnen und Fussgängern gezählt worden, 2018 waren es 16. Für 2019 wurden für November und die ersten Tage des Dezembers bereits 17 Unfälle registriert.

Fussgänger seien oft dunkel gekleidet und schlecht zu sehen, vor allem bei schlechtem Wetter, stellt Schneider fest. Es brauche deshalb mehr Aufmerksamkeit - sowohl von den Autolenkern, als auch von den Fussgängern.

Für die Schulanfänger gelte der Tipp: «Rad steht, Kind geht», erinnert er. Diesen Hinweis sollten alle beachten. Es sei wichtig, dass Fussgänger die Strasse erst dann zu überquerten, wenn sie Blickkontakt mit dem Autolenker hätten. Generell gilt: «Sichtbarkeit bringt Sicherheit»

Zusätzlich weist die Polizei auf die vier wichtigsten Tipps für die dunkle Jahreszeit hin. Diese Tipps werden von der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) herausgegeben: 

- Auf dem Velo, Töff und zu Fuss: Helle Kleider und reflektierende Materialien tragen

- Das Velo mit Lichtern und Reflektoren ausstatten

- Beim Auto und Töff: Licht an und Scheinwerfer sauber halten

- Auf Trottinetten, Skateboards und Co: Nachts oder bei schlechter Sicht Lichter verwenden

 

 

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