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Kantonspolizei St.Gallen stellt Gaffer an den Pranger

Nach einem tödlichen Unfall vom Mittwoch auf der A1 bei Gossau SG war der rechte Fahrstreifen gesperrt. Einige Vorbeifahrende nutzten die Gelegenheit und zückten ihr Smartphone, um Unfallbilder zu schiessen. Die Kantonspolizei St.Gallen stellt diese nun auf Twitter bloss.

11.07.2019 / 16:14 / von: mma
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Die Kantonspolizei St.Gallen verurteilt das Verhalten der Gaffer auf Twitter aufs Schärfste. (Bild: Scrennshot/Twitter @kapoSG)

Die Kantonspolizei St.Gallen verurteilt das Verhalten der Gaffer auf Twitter aufs Schärfste. (Bild: Scrennshot/Twitter @kapoSG)

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Am Mittwoch ereignete sich auf der Autobahn A1 bei Gossau SG ein tragischer Unfall. Ein 49-jähriger Fahrer eines Kleinbusses geriet auf den Pannenstreifen und rammte einen Kleinbus, der wiederum prallte gegen das Heck des stillstehenden Lieferwagens. Zwei Personen wurden dabei verletzt, eine verlor ihr Leben.

Da der rechte Fahrstreifen gesperrt werden musste, wurde der Verkehr auf der Überholspur an der Unfallstelle vorbeigeführt. Diese Möglichkeiten nutzten einige Autofahrer, um ihr Smartphone zu zücken und im Vorbeifahren Video- oder Fotoaufnahmen zu machen. Dies stellt ein Vergehen dar.

Die Kantonspolizei St.Gallen hat nun auf Twitter mitgeteilt, dass sie den Gaffern nachgehe. Die Fehlbaren werden bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Zudem werde das Strassenverkehrsamt über einen Ausweisentzug entscheiden.

 

Leute - echt jetzt? ????

Diese und weitere Szenen mussten wir beim gestrigen tödlichen Unfall auf der Autobahn A1 bei Gossau beobachten. Bitte gefährdet nicht für ein Foto/Video die Verkehrssicherheit. Ein tragischer Unfall hat gestern gereicht... pic.twitter.com/VewMpmG1Df

— Kantonspolizei St.Gallen (@kapoSG) 11. Juli 2019

Zeugenaufruf

Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen, denen der weisse Kleinbus mit Zürcher Kontrollschildern vor dem Unfall aufgefallen ist und die Angaben zu dessen Fahrverhalten machen können. Wer entsprechende Angaben zum Fahrverhalten machen kann, wird gebeten, sich beim Polizeistützpunkt Oberbüren, 058 229 81 00, zu melden.

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