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Kantonsspital St.Gallen kämpft mit Ärzteschwund

Eine Kündigungswelle überschwappt die Neuro-Chirurgie am Kantonsspital St.Gallen. Wegen eines internen Streits musste die Chefärztin gehen. Weitere Ärzte haben bereits gekündigt.

02.11.2019 / 11:14 / von: sbr
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Gleich drei Ärzte haben in der Neuro-Chirurgie des Kantonsspitals St.Gallen gekündigt. (Bild: kssg.ch)

Gleich drei Ärzte haben in der Neuro-Chirurgie des Kantonsspitals St.Gallen gekündigt. (Bild: kssg.ch)

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Das Kantonsspital St.Gallen hat mit internen Ungereimtheiten zu kämpfen. Wie das «St.Galler Tagblatt» schreibt, musste die Chefärztin der Neuro-Chirurgie ihren Arbeitsplatz räumen. Grund soll ein bereits länger andauernder interner Streit sein. Worum sich dieser dreht, ist bisher unklar. Die Spitalleitung wollte dies nicht kommentieren. Die Chefärztin wird derzeit durch eine Interimsleitung vertreten.

Nebst der Stelle der Chefärztin muss das Kantonsspital St.Gallen zwei weitere Stellen besetzen. Vor wenigen Wochen haben bereits zwei Kader-Ärzte gekündigt. Die aktuelle Situation sei ein Qualitätsverlust für die Neuro-Chirurgie, betonen Branchenkenner. Die Spitalleitung dementiert dies jedoch. Der Klinikbetrieb sei gewährleistet. 

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S.M.
am 04.11.2019 um 01:58
In der Frauenklinik vom KSSG sollte auch mal etwas aufgeräumt werden.