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Strafuntersuchung nach Tod zweier Lernenden des Kantonsspitals St.Gallen

Ende Oktober sind zwei Lernende des Kantonsspitals St.Gallen kurz nacheinander verstorben. Jetzt hat die St.Galler Staatsanwaltschaft eine Strafuntersuchung eingeleitet. Eine Obduktion soll zeigen, ob ein Zusammenhang mit der Corona-Impfung besteht.

30.11.2021 / 15:29 / von: mle
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Die beiden Lernenden waren am Kantonsspital St.Gallen tätig. (Archivbild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Die beiden Lernenden waren am Kantonsspital St.Gallen tätig. (Archivbild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

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Die St.Galler Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung zum Tod von zwei angehenden Fachfrauen Gesundheit (FaGe) eingeführt, das berichtet Medinside.ch am Dienstag. Die beiden 17-Jährigen absolvierten ihre Lehre am Kantonsspital St.Gallen. 

Impfkritische Foren brachten den Tod der jungen Frauen mit der Covid-19-Impfung in Verbindung. Gegenüber dem Blick äusserten sich die Angehörigen «entsetzt» über die Gerüchte.

Wie Recherchen von Medinside zeigen, hat die Staatsanwaltschaft «im Nachgang des Todes der im Kanton St.Gallen wohnhaft gewesenen Jugendlichen eine Strafuntersuchung zufolge aussergewöhnlichen Todesfalls, kurz AgT, eröffnet.» Die Staatsanwaltschaft hat eine Obduktion angeordnet. Diese soll zeigen, ob eine natürliche oder nicht-natürliche Todesursache vorliegt. So dürfte sich auch zeigen, ob die Corona-Impfung zum Tod geführt hat. Ergebnisse gibt es noch keine.

Keine Untersuchung im Thurgau

Gemäss Todesanzeige soll die andere junge Frau im Kanton Thurgau gelebt haben. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Thurgau teilt mit, dass kein «AgT» gemeldet worden sei. Mediensprecher Marco Breu erklärt gegenüber dem Onlineportal: «Dies kann mehrere Gründe haben, wobei zwei zu erwähnen sind: 1. Es liegt kein aussergewöhnlicher Todesfall vor; zum Beispiel natürlicher Todesfall infolge bekannter Vorerkrankung. 2. Es liegt ein aussergewöhnlicher Todesfall vor, jedoch befindet sich der Sterbeort nicht im Zuständigkeitsgebiet der Staatsanwaltschaft Thurgau.»

Die Anordnung einer Obduktion in St.Gallen löst automatisch eine Strafuntersuchung aus. Beim «AgT» -Verfahren im Thurgau handelt es sich um keine eigentliche Strafuntersuchung. Für die Eröffnung einer Strafuntersuchung, müsse ein Tatverdacht vorliegen, was aktuell nicht der Fall sei.

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