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Kapo St.Gallen droht FCZ-Anhängern mit Öffentlichkeitsfahndung

Die Kantonspolizei St.Gallen sucht öffentlich nach den FCZ-Fans, die am Bahnhof Winkeln randaliert haben. In einer Woche werden die Bilder verpixelt, in zwei Wochen unverpixelt veröffentlicht.

20.08.2019 / 08:51 / von: mco
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Bei den Ausschreitungen entstand hoher Sachschaden. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen)

Bei den Ausschreitungen entstand hoher Sachschaden. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen)

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Ende Oktober 2018 ist es nach dem Fussballspiel FCSG – FCZ zu Ausschreitungen am Bahnhof Winkeln gekommen. Anhänger des FCZ bewarfen die Polizei mit Schottersteinen, Handlichtfackeln und Knallkörpern.

Fünf Männer werden nun im Auftrag der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen öffentlich gesucht. In einer Woche werden die Bilder verpixelt, in zwei Wochen unverpixelt veröffentlicht. Dies teilt die Kantonspolizei St.Gallen mit.

An jenem Sonntagabend kam es um 18:30 Uhr nach dem Fussballspiel FC St.Gallen – FC Zürich am Bahnhof Winkeln zu Ausschreitungen. Rund 30 – 40 vermummte Anhänger des FCZ, welche den Extrazug Richtung Zürich hätten besteigen sollen, bewarfen die beim Bahnhof stationierten Ordnungsdienstkräfte der Polizei massiv mit Schottersteinen aus dem Gleisbett, Handlichtfackeln und Knallkörpern.

Bei den Auseinandersetzungen wurden fünf Polizisten verletzt. Es entstand Sachschaden, u.a. an Fahrzeugen und Gebäuden, von insgesamt über CHF 100'000.00.

Der Extrazug war nach den Ausschreitungen nicht mehr fahrtüchtig. Der Bahnbetrieb auf der Strecke Gossau – St.Gallen musste zwischen 18:30 und 20:30 Uhr unterbrochen werden.

Öffentliche Fahndung: die Kantonspolizei St.Gallen sucht öffentlich nach fünf FCZ-Anhängern. Diese haben die Möglichkeit, sich innert Wochenfrist bei der Kantonspolizei St.Gallen, 058 229 49 49, zu melden. Falls sie dies nicht machen, werden am nächsten Dienstag verpixelte Bilder der gesuchten Männer veröffentlicht. Wiederum eine Woche später, werden die Bilder der Männer unverpixelt veröffentlicht.

Personen, die Hinweise zu den Gesuchten machen können, sollen mit der Kantonspolizei St.Gallen Kontakt aufnehmen.

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