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Servette - St.Gallen: Horrorfoul, Horrorstart, Horrornachmittag

Selten wird die Geschichte eines Spiels so rasch geschrieben. St.Gallen verliert bei Servette früh einen Spieler durch eine Rote Karte und liegt nach 26 Minuten 0:4 zurück. Zuletzt heisst es 1:5.

12.09.2021 / 16:17 / von: sda
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St. Gallens Trainer Peter Zeidler wird nicht oft so gelitten haben wie am Horrornachmittag in Genf (Bild: KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI)

St. Gallens Trainer Peter Zeidler wird nicht oft so gelitten haben wie am Horrornachmittag in Genf(Bild: KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI)

Es gibt für einen Trainer kaum etwas Schlimmeres, als wenn er seine Pläne für das Spiel nach wenigen Minuten ins Altpapier geben kann. St.Gallens Trainer Peter Zeidler erging es in Genf genau so. Es waren keine zwei Minuten gespielt, als Stürmer Jérémy Guillemenot, ein früherer Servettien, dem Genfer Innenverteidiger Vincent Sasso aus vollem Lauf mit der Sohle auf den Fuss trat. Sasso konnte weiterspielen, aber er hätte auch im Spital landen können. Schiedsrichter Urs Schnyder konnte nach der VAR-Konsultation nicht anders, als Guillemenot mit der Roten Karte vom Platz zu stellen.

Die restlichen St.Galler waren deroutiert. Die Servettiens nutzten dies und die numerische Überlegenheit weidlich. Nach 26 Minuten hiess es 4:0. Es war, als wollten die übrigen Genfer Verteidiger unbedingt ihren Kumpel Sasso aus der Viererkette rächen. Gaël Clichy, Anthony Sauthier und Steve Rouiller trafen - in dieser Reihenfolge - mit zwei Weitschüssen und einem Ablenker. Rouiller erzielte in der zweiten Halbzeit noch ein weiteres Tor.

Die Ostschweizer müssen nun versuchen, den Horrornachmittag von Genf, verursacht durch das Horrorfoul und den Horrorstart, so schnell wie möglich zu verarbeiten. Am nächsten Wochenende steht eine Cuprunde im Programm, aber schon am Mittwoch in einer Woche wird sich der FC Basel in St.Gallen einfinden.