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Kinderpornografie auf gehackten Facebook-Accounts

Bei der Kantonspolizei St.Gallen sind in letzter Zeit vereinzelte Anzeigen eingegangen, wonach eine unbekannte Täterschaft Kinderpornografie auf gehackte Facebook- und Instagram-Accounts hochgeladen hat. Die Polizei warnt davor, dass unschuldige Nutzer ins Visier der Strafverfolgungsbehörden geraten könnten.

19.01.2022 / 11:58 / von: mma
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Die Täter können mit den Daten die Accounts hacken und so verbotene Inhalte posten. (Symbolbild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Die Täter können mit den Daten die Accounts hacken und so verbotene Inhalte posten. (Symbolbild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

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Im vergangenen April wurde bekannt, dass Facebook von einem Datenleck betroffen war. 1,6 Millionen Daten von Schweizer Nutzende wurden damals gestohlen. Dadurch können Täter sich Zugang zu den Accounts verschaffen. Dies hat nun Konsequenzen.

Die Kantonspolizei St.Gallen warnt am Mittwoch in einer Mitteilung, dass so unbekannte Täter im Namen von unschuldigen Nutzern Kinderpornografie-Videos hochladen. Facebook und Instagram können solche Konten erkennen und löschen diese. Danach werden die Daten den US-Behörden gemeldet. Diese wiederum informiert danach die Strafverfolgungsbehörden der jeweiligen Länder. So können Unschuldige plötzlich ins Visier der Strafverfolgungsbehörden geraten, warnt die Polizei. Bei der Kantonspolizei St.Gallen seien bereits einige solche Fälle bekannt.

Die Polizei empfiehlt, das Passwort der Accounts sowie des damit verknüpften E-Mail-Accounts vorsorglich zu ändern. Sollten Accounts gehackt werden, werde dringend geraten, eine Strafanzeige bei der lokalen Polizeistation zu erstatten. Dadurch könne dokumentiert werden, dass das kinderpornografische Material nach einem Hacker-Angriff durch Dritte hochgeladen wurde. Zudem können nur so weitere Ermittlungen zur Täterschaft eingeleitet werden.

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