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Klimaaktivisten sorgen für Polizeieinsatz in St.Gallen

Am Montagabend haben in St.Gallen Klimaaktivisten vor einer UBS-Filiale demonstriert. Die Polizei hat sie weggewiesen und prüft eine Anzeige. Die Aktivisten bezeichnen das Verhalten der Polizei als «repressiv».

21.12.2020 / 23:03 / von: sfa
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Die Aktivisten machten mit einem Transparent und Christbäumen auf ihr Anliegen aufmerksam. (Bild: Kollektiv Klimastreik St.Gallen)

Die Aktivisten machten mit einem Transparent und Christbäumen auf ihr Anliegen aufmerksam. (Bild: Kollektiv Klimastreik St.Gallen)

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Am Montagabend kurz nach 18 Uhr versammelten sich vor der UBS-Filiale am Multertor in St.Gallen neun Klimaaktivistinnen und -aktivisten. Sie spannten ein Transparent mit der Aufschrift «fossil banks, no thanks» auf. Als Symbol der Umweltzerstörung drapierten sie rund um das Transparent ausserdem umgekippte Christbäume.

Mit der Aktion protestieren die Aktivisten gegen die Investitionen der UBS (und anderer Schweizer Banken) in fossile Energien, wie sie in einer Mitteilung schreiben. Die Aktion war nicht bewilligt, wie es bei der Stadtpolizei St.Gallen auf Anfrage von RADIO TOP heisst. Die Aktivisten wurden daher weggewiesen. Ob sie angezeigt werden, wird derzeit geprüft. Dies hängt insbesondere davon ab, ob sich die Aktivisten bei der Aktion auf öffentlichem oder auf privatem Grund befanden.

Die Polizei betont, dass die Aktion friedlich verlaufen sei. Es sei auch nicht zu Sachbeschädigungen gekommen. Die Aktivisten hingegen bezeichnen das Einschreiten der Polizei als «repressiv».

Die Aktion in St.Gallen stand unter dem Motto «merry crisis». Unter diesem Slogan finden in der Vorweihnachtszeit diverse Aktionen von Klimaaktivisten in der ganzen Schweiz statt. Ursprünglich waren zentrale Aktionen in Zürich geplant – aufgrund der Corona-Pandemie mussten diese jedoch abgesagt werden.

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