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Knatsch um Ausserrhoder Asylzentrum Sonneblick ist vorbei

Der Streit um das neue Ausserrhoder Asylzentrum Sonneblick in Walzenhausen hat ein Ende. Die Bauherrschaft und die Einsprecher haben eine Lösung gefunden. Das bestehende Asylzentrum Landegg wird definitiv durch den Sonneblick ersetzt.

04.12.2020 / 11:28 / von: sbr/sda
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Das neue Ausserrhoder Asylzentrum Sonneblick in Walzenhausen soll im März 2021 eröffnet werden. (Bild: Keystone-SDA)

Das neue Ausserrhoder Asylzentrum Sonneblick in Walzenhausen soll im März 2021 eröffnet werden. (Bild: Keystone-SDA)

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Das neue Ausserrhoder Asylzentrum Sonneblick in Walzenhausen wird im März 2021 eröffnet. Nach einem jahrelangen Streit bis vor Bundesgericht und einem erneuten Rekurs gegen die Baubewilligung hat sich die Bauherrschaft mit den Einsprechern geeinigt.

Die Vorbereitungen für das neue Asylzentrum liefen auf Hochtouren, teilte die Ausserrhoder Kantonskanzlei am Freitag mit. Das bestehende Asylzentrum Landegg oberhalb von Rorschacherberg SG, das die Kantone Appenzell Ausserrhoden und St.Gallen gemeinsam führen, wird Ende März 2021 geschlossen.

Mit der Einigung in Walzenhausen sei nun sichergestellt, dass die Landegg durch den Sonneblick abgelöst und das erfahrene Team von Mitarbeitenden seine Arbeit am neuen Ort fortsetzen könne, schreibt der Kanton. Mitte März soll ein Informationsanlass für die Bevölkerung stattfinden.

Die Idee des Kantons, das frühere Kurs- und Ferienzentrum Sonneblick in Walzenhausen von der gleichnamigen Sonneblick zu mieten und als Asylzentrum zu nutzen, stiess im Dorf und bei den lokalen Behörden seit 2015 auf Widerstand. Im vergangenen April gab das Bundesgericht grünes Licht für die Umnutzung.

Gegen die Mitte September erteilte Baubewilligung wurde erneut Rekurs beim Departement Bau und Volkswirtschaft erhoben. Bauherrschaft und Rekurrenten hätten sich nun geeinigt, der Rekurs sei zurückgezogen worden.

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