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Lars Forster vor Premiere am «Cape Epic»

Der Ostschweizer Lars Forster bestreitet dieses Jahr zum ersten Mal das härteste Bike-Rennen der Welt, das «Cape Epic» in Südafrika. Im TOP Regiosport spricht der Europameister über seine Ambitionen.

13.03.2019 / 08:20 / von: vbu
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Lars Forster (l.) beim Training in Südafrika - an der Seite von Weltmeister Nino Schurter (m.) (Bild: larsforster.ch)

Lars Forster (l.) beim Training in Südafrika - an der Seite von Weltmeister Nino Schurter (m.) (Bild: larsforster.ch)

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Das «Cape Epic» wird als härtestes Bike-Rennen der Welt gehandelt. Dieses Jahr führt die Strecke über 600 Kilometer mit über 16‘000 Höhenmetern. Mit dabei in Südafrika ist zum ersten Mal der Ostschweizer Lars Forster, der amtierende Mountainbike-Europameister.

Lars Forster spricht im TOP Regiosport über seine Premiere am Cape Epic:

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Forster hat auf die neue Saison hin ins Team von Nino Schurter, dem Serien-Weltmeister und Sieger am «Cape Epic 2017», gewechselt. In dieser neuen Konstellation wurde er auch als Fahrer am Rennen in Südafrika angefragt – und musste sich eine Teilnahme zuerst gründlich überlegen: «Der Fokus liegt für mich natürlich auf den Weltcuprennen. Aber das Rennen ist eine gute Vorbereitung auf die kommende Saison, weshalb ich letztlich gerne zugesagt habe.»

Das Rennen beginnt am Sonntag, 17. März, und dauert acht Tage. Forster blickt mit gemischten Gefühlen auf die bevorstehenden Strapazen. «Ich habe grossen Respekt vor dem Rennen, ich bin noch nie acht Tage lang so hart gefahren. Aber ich freue mich auf die Landschaft und die Atmosphäre», sagt Forster. Neu wird für Forster auch die Fahrt im Zweierteam, eine Spezialität des «Cape Epic». Sein Partner ist allerdings nicht einer der weiteren Schweizer am Start – oder gar Weltmeister Nino Schurter. Forster absolviert das Rennen mit dem Südafrikaner Gert Heyns, der das «Cape Epic» bereits in früheren Jahren bestritten hat.

Mit einem dreiwöchigen Trainingslager hat sich Forster im Februar vorbereitet auf die Strapazen unter der brennenden Sonne von Südafrika. Allzu hoch steckt er seine Ziele aber nicht: «Als Neuling ist es schwer einzuschätzen, welche Platzierung möglich ist. Vieles hängt davon ab, dass wir keine Probleme mit dem Material haben. Ein Platz unter den besten Zehn sollte aber drin liegen.»

Forster ist am Montagabend abgeflogen nach Südafrika. Nun bleiben ihm vor Ort noch einige Tage, um sich auf den Start am «Cape Epic» vorzubereiten.

Anmerkung der Redaktion: Kurz vor dem Start des Rennens gab es einen Fahrerwechsel. Statt wie ursprüngliche geplant mit dem Südafrikaner Gert Heyns bestreitet Lars Forster das «Cape Epic» mit dem Schweizer Nino Schurter.

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