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Leader St.Gallen büsst erstmals Punkte ein

Der FC St. Gallen hat in der 4. Runde der Super League die ersten zwei Tore eingefangen und die ersten zwei Punkte abgegeben. Die Ostschweizer spielten in Luzern 2:2. Den Punkt rettete Goalie Lawrence Ati Zigi.

18.10.2020 / 18:03 / von: cgr/sda
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Miro Muheim , von St.Gallen im Spiel gegen Marvin Schulz, rechts, beim Super League Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Luzern und dem FC St.Gallen in Luzern. (Bild: Keystone/Urs Flueeler)

Miro Muheim , von St.Gallen im Spiel gegen Marvin Schulz, rechts, beim Super League Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Luzern und dem FC St.Gallen in Luzern. (Bild: Keystone/Urs Flueeler)

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Als sich das 2:2 abzeichnete, spielten sich in der 90. Minute im St.Galler Strafraum unglaubliche Szenen ab. Zigi wehrte innerhalb wenige Sekunden auf der Torlinie mit Armen und Beinen und Reflexen drei Schüsse ab, von denen jeder hätte ein Tor bedeuten können. Es war der Schlusspunkt einer vor allem in der zweiten Hälfte spektakulären Partie.

Luzerns Schlüsselspieler Pascal Schürpf, der früh verletzt ausgewechselt werden musste, vergab in der 2. Minute die Luzerner Führung, und nur drei Minuten später erzielte Victor Ruiz auf schöne Vorarbeit von Alessandro Kräuchi, Silvan Heftis Nachfolger auf der rechten Abwehrseite, St.Gallens 1:0. Diese wechselhafte Startphase prägte den Match für längere Zeit. Die St.Galler spielten mit dem Selbstverständnis, das sie aus den drei Siegen aus den ersten drei Spielen mitgebracht hatten.

Alles änderte sich mit Beginn der zweiten Halbzeit. Die Spieler von Trainer Fabio Celestini dominierten und drückten etwa 20 Minuten lang und erarbeiteten sich ausgezeichnete Chancen zuhauf. Die beiden Tore von Dejan Sorgic und dem für Schürpf eingewechselten Filip Ugrinic waren dafür ein geringer Lohn, der noch geringer war, weil Jordi Quintilla dazwischen aus dem Nichts zur neuerlichen St.Galler Führung traf. Goalie Marius Müller hätte Quintillas Weitschuss halten müssen.

Die St.Galler hatten grosses Glück, dass sie nicht ab der 30. Minute in Unterzahl spielen mussten. Lukas Görtler, am Boden sitzend, spuckte einen weglaufenden Gegenspieler an. Dies ist eine Unsportlichkeit, die praktisch automatische eine Rote Karte nach sich zieht. Schiedsrichter Fedayi San setzte die Norm an diesem Nachmittag ausser Kraft. Er schaute sich die Szene im Video an und zeigte Görtler nicht einmal Gelb.

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