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Maiswurzelbohrer breitet sich im St.Galler Rheintal aus

Im St.Galler Rheintal hat sich der Maiswurzelbohrer ausgebreitet. Der aus Nordamerika stammende Schädling, der im vergangenen Jahr erstmals in der Region auftrat, kann grosse Schäden an Maisfeldern anrichten.

21.09.2020 / 11:22 / von: sda/mma
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Die Larven des Maiswurzelbohrers fressen die Wurzeln der Maispflanzen. (Archivbild: KEYSTONE/KARL MATHIS)

Die Larven des Maiswurzelbohrers fressen die Wurzeln der Maispflanzen. (Archivbild: KEYSTONE/KARL MATHIS)

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Im St.Galler Rheintal treibt ein Schädling sein Unwesen. Bereits im letzten Jahr wurde der nordamerikanische Maiswurzelbohrer in der Region entdeckt. Nun wurde er auch in diesem Jahr wieder entdeckt. Der Maiswurzelbohrer sei an fünf Fallen-Standorten gefunden worden, teilte das St.Galler Volkswirtschaftsdepartement am Montag mit. Das Landwirtschaftsamt hat deshalb eine Allgemeinverfügung erlassen: So darf im betroffenen Gebiet überall dort, wo in diesem Jahr Mais angebaut wurde, 2021 kein Mais mehr gepflanzt werden.

Das Verbot gilt auch für einen Umkreis von zehn Kilometern um die Fallen-Standorte. Betroffen sind die Gemeinden Pfäfers, Bad Ragaz, Vilters-Wangs, Sargans, Wartau, Sevelen, Buchs, Diepoldsau, Widnau, Berneck, Au und St.Margrethen sowie ein Teil des Gemeindegebietes von Mels und Rheineck. Auch in den Kantonen Thurgau und Zürich wurde der Schädling bereits gesichtet. 

Der Maiswurzelbohrer, ein Käfer, legt im Herbst seine Eier in bestehenden oder bereits abgeernteten Maisfeldern ab. Die Larven schlüpfen im folgenden Frühjahr oder Sommer und fressen die Wurzeln der Maispflanzen ab. Da die Larve auf Mais angewiesen ist, lässt sich der Schädling durch eine Fruchtfolge bekämpfen.

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