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Maria Pappa: Ein Gemeindemehr «ist demokratisch absurd»

Die SVP möchte im Kanton St.Gallen ein Gemeindemehr einführen. Die St.Galler Stadtpräsidentin wehrt sich gegen diese Idee.

13.01.2022 / 06:58 / von: ame
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Maria Pappa (SP) ist gegen das Gemeindemehr in St.Gallen. (Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Maria Pappa (SP) ist gegen das Gemeindemehr in St.Gallen. (Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

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«Da wird ein Stadt-Land-Konflikt konstruiert und bewirtschaftet, den es so gar nicht gibt», mit diesen Worten stellt sich die St.Galler Stadtpräsidentin Maria Pappa (SP) dezidiert gegen die neueste Idee der SVP. Die Volkspartei möchte im Kanton St.Gallen ein Gemeindemehr einführen, ähnlich wie das Ständemehr auf nationaler Ebene.

Pappa findet diese Politik «demokratisch absurd», wie sie im Interview mit dem St.Galler Tagblatt (Abo) sagt. Die Stimme einer Person aus einer kleinen Berggemeinde würde damit deutlich mehr Gewicht erhalten als jene aus der Stadt St.Gallen. Die kleinen Gemeinden hätten bereits durch die Vereinigung der Gemeindepräsidentinnen und Gemeindepräsidenten (VSGP) die Möglichkeit ihre Anliegen einzubringen.

Die Stadtpräsidentin plädiert für ein Miteinander anstatt des Ausspielens gegeneinander. Man müsse nichts reparieren, das gar nicht kaputt sei. In ihrem ersten Amtsjahr habe sie gesehen, wie gut das funktioniere, wenn man miteinander rede.

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