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Massiv mehr Lärmklagen in St.Gallen während Coronakrise

Sowohl im Kanton als auch in der Stadt St.Gallen gibt es fast doppelt so viele Lärmklagen wie üblich. Alleine im Monat März musste deswegen die Kantonspolizei St.Gallen über 300 Mal ausrücken. Die meisten Klagen betrafen Motorenlärm.

21.05.2020 / 12:26 / von: cgr
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Vor allem Lärmklagen wegen Motoren- und Nachbarschaftslärm haben in der Coronakrise massiv zugenommen. (Symbolbild: Stadtpolizei St.Gallen)

Vor allem Lärmklagen wegen Motoren- und Nachbarschaftslärm haben in der Coronakrise massiv zugenommen. (Symbolbild: Stadtpolizei St.Gallen)

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Die Coronakrise hält die St.Galler Stadt- und Kantonspolizei auf Trab. In den vergangenen zwei Monaten musste die Polizei doppelt so viel wegen Lärmklagen und Autoposern ausrücken wie in den Vorjahren. Insgesamt wurden über 300 Einsätze registriert, bestätigt Pascal Häderli von der Kantonspolizei St.Gallen eine Meldung von «FM1today». Als Grund vermutet die Polizei, dass die Leute zu Hause bleiben mussten.

Die Leute seien während der Coronakrise dünnhäutiger geworden, so Häderli. «Die meisten Meldungen wurden wegen Motorenlärm oder lauten Nachbarn gemacht. Interessant ist auch, dass die Lärmklagen nicht nur während der Ruhezeit, also zwischen 22 und 6 Uhr gemacht wurden.»

In den Nachbarkantonen herrscht Ruhe

Im Kanton Thurgau hat die Polizei keine Zunahme verzeichnet. Im Kanton Appenzell Ausserrhoden rechnet die Polizei mit einer Zunahme in den kommenden Wochen.

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