Pull down to refresh...
zurück

Massive Polizeipräsenz und Kontrollen in St.Gallen - Lage ruhig

Die St.Galler Polizei hat am Sonntagabend in der Innenstadt und am Bahnhof zahlreiche Personen kontrolliert und Wegweisungen ausgesprochen, 60 Personen wurden auf den Polizeiposten gebracht. Dennoch blieb die Lage ruhig.

05.04.2021 / 18:18 / von: nst/sda/lny/cgr
Seite drucken Kommentare
1
Die St. Galler Polizei hat am Sonntagabend in der Innenstadt und am Bahnhof zahlreiche Personen kontrolliert und Wegweisungen ausgesprochen. (Bild: RADIO TOP)

Die St. Galler Polizei hat am Sonntagabend in der Innenstadt und am Bahnhof zahlreiche Personen kontrolliert und Wegweisungen ausgesprochen. (Bild: RADIO TOP)

Nach erneuten Aufrufen zur Gewalt in sozialen Netzwerken erklärte die Polizei, sie werde weiterhin weder Gewalt noch Sachbeschädigungen dulden. (Bild: RADIO TOP)

Nach erneuten Aufrufen zur Gewalt in sozialen Netzwerken erklärte die Polizei, sie werde weiterhin weder Gewalt noch Sachbeschädigungen dulden. (Bild: RADIO TOP)

Trotz erneuten Gewaltaufrufen in den sozialen Medien blieb die Lage ruhig. (Bild: RADIO TOP)

Trotz erneuten Gewaltaufrufen in den sozialen Medien blieb die Lage ruhig. (Bild: RADIO TOP)

1
Schreiben Sie einen Kommentar

In den Sozialen Medien hatten gewalttätige Jugendliche für den Abend des Ostersonntags zu einer dritten Welle von Gewalt aufgerufen. Entsprechend bereitete sich die St.Galler Polizei vor und verhinderte mit umfangreichen Personenkontrolle Ausschreitungen.

Insgesamt wiesen die Ordnungshüter zwischen 18.00 Uhr und 01.00 Uhr in der Nacht 500 Personen weg, wie die Stadtpolizei St.Gallen am frühen Montagmorgen mitteilte. Nach Personenkontrollen wurden 60 Personen verhaftet und auf mögliche Straftatbestände abgeklärt.

TELE TOP hat sich die Kontrollen genauer angeschaut und bei den Jugendlichen nachgefragt, ob sie den Polizeieinsatz richtig finden:

video

Vermummungsmaterial sichergestellt

Eine Personengruppe hielt die Polizei an, weil sie 2,5 Liter Brennsprit und kleine, leere Flaschen mit sich führte, die zum Bau von Molotow-Cocktails hätten verwendet werden können. Ferner stellte die Polizei diverse Pyros, Vermummungsmaterial und ein Messer sicher.

Die Polizei habe weder Gummischrot noch Reizgas einsetzen müssen. Es habe weder Ausschreitungen gegeben noch seien Personen verletzt worden oder Sachschaden entstanden. Der Polizei sei es gelungen, die Dynamik um Gewaltaufrufe für die Stadt St.Gallen vorerst zu stoppen.

Keine Verstösse gegen Corona-Regeln

Bei den jüngsten Ausschreitungen habe es sich nicht um Verstösse gegen die Covid-19-Verordnung gehandelt, sondern um eine gezielt vorbereitete Gewalt gegen die Einsatzkräfte der Polizei und dem Ziel, Sachschaden zu verursachen, betonte die Polizei.

Der Stadtrat und die Stadtpolizei St.Gallen seien sich bewusst, dass die vielen Wegweisungen auch Fragen aufwerfen würden. Wegen der Aufrufe zur Gewalt und den massiven Ausschreitungen in den vergangenen Tagen seien die Wegweisungen in der ausserordentlichen Situation als verhältnismässig erachtet worden.

Die Abwägung, Personen aus der Stadt wegzuweisen oder erneut verletzte Personen oder Sachschäden in Kauf zu nehmen, sei sorgfältig erfolgt. Die Personenkontrollen und die Wegweisungen seien darüber hinaus im Voraus klar kommuniziert worden.

Kontrollen in der Innenstadt

Die St.Galler Polizei hatte am Sonntagabend in der Innenstadt und am Bahnhof zahlreiche Personen kontrolliert und Wegweisungen ausgesprochen. Sie war erneut mit einem Grossaufgebot präsent , mit Polizisten in Vollmontur, mit Gittern geschützte Fahrzeugen und einem Helikopter, der über der Stadt kreiste.

Am Roten Platz zwischen Bahnhof und Altstadt verhinderte die Polizei Ansammlungen von Menschen. Laut Klaus-Dieter Mennel, Sprecher der Stadtpolizei St.Gallen, kam es zu keinen Zwischenfällen.

Beitrag erfassen

B. Kerzenmacher
am 05.04.2021 um 10:52
Solche Szenen gleichen sich überall.Täter filmen, einsammeln, identifizieren, anklagen, verurteilen und wo möglich zügig abschieben. Alles was das Gesetzbuch hergibt. Nichts mit schwerer Kindheit etc. Zusätzlich Schadenersatz, bis restlos alles wieder auf Neu ist.Es ist der Gesellschaft nicht zuzumuten, dass diese Chaoten hier Krieg spielen dürfen, Anlass egal.