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Massnahmenverschärfung: St.Galler Jungpolitiker zeigen Verständnis

Der Kanton St.Gallen hat die Massnahmen für Clubs und Bars verschärft. Grund dafür sind die steigenden Fallzahlen bei den jungen Menschen. Diese würden sich vermehrt nicht an die Massnahmen halten. St.Galler Jungpolitiker sind sich uneinig, zeigen allerdings Verständnis.

25.09.2020 / 12:33 / von: mma/rme
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In St.Gallen müssen Clubs und Bars die Kontaktdaten überprüfen. (Symbolbild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

In St.Gallen müssen Clubs und Bars die Kontaktdaten überprüfen. (Symbolbild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

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Im Kanton St.Gallen stecken sich momentan vor allem junge Personen mit dem Coronavirus an. Aus diesem Grund hat die Regierung die Massnahmen für Clubs und Bars verschärft sowie eine Maskenempfehlung für Schulen ausgesprochen. Die 18- bis 30-Jährigen würden sich nicht mehr konsequent an die Abstands- und Hygieneregeln halten.

Wie St.Galler Jungpolitiker auf den Entscheid reagieren – im Beitrag von RADIO TOP:

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Diese Argumentation findet Lukas Huber, Präsident der Jungen SVP Kanton St.Gallen, problematisch: «Sehr viele Junge nehmen diese Pandemie sehr ernst und haben auch ihren Beitrag zur Eindämmung geleistet.» Er finde es schade, dass aufgrund von einigen Negativbeispielen auf die Gesamtheit der Jungen geschlossen wird, betont er gegenüber RADIO TOP.

Anders sehen es die Jungen Grünen. Sie haben volles Verständnis für die Massnahmenverschärfung, erklärt Kantonsrat Basil Oberholzer gegenüber RADIO TOP. Man solle dies allerdings nicht überdramatisieren. Oberholzer betont, dass die Situation weiter beobachtet werden müsse, bevor es weitere Verschärfungen gebe. Doch es sei auch klar, dass wenn die Fallzahlen bei den Jungen weiter steigen, irgendwann auch die Risikogruppen betroffen sind.

In einem Punkt sind sich Oberholzer und Huber allerdings einig: Nicht nur die Jungen müssen die Massnahmen besser einhalten, sondern alle gemeinsam. Nur so könne die Pandemie bekämpft werden. 

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