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Migros Ostschweiz streicht 90 Stellen

Die Migros Ostschweiz baut am Hauptsitz in Gossau rund 90 Stellen ab. Das Filialnetz ist vom Abbau nicht betroffen. Dies teilt die Migros am Montag mit.

24.06.2019 / 10:33 / von: mma
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Am Hauptsitz in Gossau werden rund 90 Stellen gestrichen. (Bild: migros.ch)

Am Hauptsitz in Gossau werden rund 90 Stellen gestrichen. (Bild: migros.ch)

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Die Migros Ostschweiz streicht rund 90 Stellen am Hauptsitz in Gossau, betroffen sind alle zentralen Funktionen. Es werde versucht, dies durch natürliche Fluktuation und vorzeitige Pensionierungen zu vollziehe. Kündigungen seien dennoch nicht zu vermeiden, heisst es in der Mitteilung weiter.

Der «intensive Wettbewerb sowie unbefriedigende finanzielle Ergebnisse in den vergangenen Jahren» seien der Grund für den Abbau. Andreas Bühler, Leiter Kommunikation, nennt zudem den Einkaufstourismus und den Onlinehandel als weitere Gründe für das fehlende Wachstum in den Geschäftsfeldern. Mit dem Stellenabbau will die Geschäftsleitung die in den vergangenen Jahren stark angestiegenen Sach- und Personalkosten senken.

Die Migros Ostschweiz habe einen umfassenden Sozialplan erarbeitet, um die Auswirkungen der Kündigungen abzufedern, heisst es weiter. «Die Massnahmen sind schmerzhaft, aber notwendig, um langfristig die Arbeitsplätze unserer fast 10'000 Mitarbeitenden zu sichern», lässt sich Geschäftsführer Peter Diethelm in der Mitteilung zitieren. Am Hauptsitz sind rund 1100 Personen beschäftigt.

Zum Gebiet der Migros Ostschweiz gehören die Kantone Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden, Graubünden, Schaffhausen, St. Gallen und Thurgau und der nordöstliche Teil des Kantons Zürich sowie das Fürstentum Liechtenstein.

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