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Mitwirkung zur Standortentwicklung «Wilwest» startet

In den Thurgauer Gemeinden Sirnach und Münchwilen soll im Rahmen der Standortentwicklung «Wilwest» ein attraktiver Arbeitsplatzschwerpunkt entstehen. Am 17. Juni 2021 startet das öffentliche Mitwirkungsverfahren dazu, an dem sich Interessierte beteiligen können.

16.06.2021 / 18:31 / von: cba/jeh
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Eine wichtige Rolle im Projekt spielt auch der Kanton St. Gallen. Ihm gehört das zu bebauende Gebiet in Münchwilen. (Screenshot: TELE TOP)

Eine wichtige Rolle im Projekt spielt auch der Kanton St. Gallen. Ihm gehört das zu bebauende Gebiet in Münchwilen. (Screenshot: TELE TOP)

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Der geplante Wirtschaftsstandort «Wilwest» ist für die Region von grosser Bedeutung. Anstatt neuer Arbeitszonen an verschiedenen Orten soll an geeigneter, regional abgestimmter Lage eingezont werden. In Sirnach und Münchwilen sollen Flächen für nationale und internationale Unternehmen entstehen und dadurch rund 3000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. «Es war von Anfang an ein Kommittent der beiden Kantone Thurgau und St.Gallen, aber auch von Regio Wil und den betroffenen Gemeinden zu spüren, hier ein Arbeitsplatzschwerpunkt zu erstellen», sagt die Thurgauer Regierungsrätin Carmen Haag.

Ab Donnerstag, 17. Juni 2021, können Interessierte online ihre Ideen zum Projekt einbringen. Das Projekt werde ab Herbst allenfalls überarbeitet, mit den Rückmeldungen die man erhalte, sagt Regierungsrätin Haag weiter. Eine wichtige Rolle im Projekt spielt auch der Kanton St. Gallen. Ihm gehört das zu bebauende Gebiet in Münchwilen. Die St. Galler Regierungsrätin Susanne Hartmann sagt: «Wichtig ist uns Qualität und Wirtschaftlichkeit. Deswegen ist es wichtig, dass wir uns bei diesem Projekt die benötigte Zeit nehmen».

Damit in Sirnach und Münchwilen derart viele Arbeitsplätze geschaffen werden können, müssen andere Gemeinden in ihrer Arbeitsplatzentwicklung zurückstecken. Diesen Gemeinden zu erklären, dass sie zugunsten einem höheren Ziel zurückstecken müssten, sei nicht ganz einfach, sagt Lucas Keel, Präsident von Regio Wil. Wenn das Projekt nach Plan verläuft, starten ab 2024 die Bauarbeiten.

Im Interview mit TELE TOP sprechen Carmen Haag, Regierungsrätin Kanton Thurgau, Susanne Hartmann, Regierungsrätin Kanton St. Gallen und Lucas Keel, Präsident Regio Wil über das Projekt WILWEST:

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Robert Beusch
am 17.06.2021 um 14:17
Das Wort „Leuchtturmprojekt“ scheint in Mode zu sein. Wenn man nicht sicher ist, bedenken hat, weil etwas schwer verkäuflich ist, dann nennt man es Leuchtturmprojekt und schon ist es gut. Vermutlich sind alle am gleichen Workshop gewesen. Dabei macht man in der Seefahrt einen weiten Bogen um Leuchttürme.