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Nach Kritik an der Flugshow der Olma äussert sich die Armee

Die Grünen und der Klimastreik St.Gallen kritisieren die Flugshows an der St.Galler Herbstmesse Olma. Jetzt äussert sich die Schweizer Armee zu den viel diskutierten Flugshows.

12.10.2021 / 06:13 / von: jgu
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Flugshows sind den Grünen ein Dorn im Auge. (Symbolbild: Pixabay.com/Pixel-mixer)

Flugshows sind den Grünen ein Dorn im Auge. (Symbolbild: Pixabay.com/Pixel-mixer)

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Mit den neuen Flugzeugen der PC-7-Flugstaffel der Luftwaffe wurde am Samstag eine eindrückliche Show performt. Doch die Flugshow löste nicht nur Begeisterung aus. Der Klimastreik St.Gallen und die Grünen sehen die Show als klimaschädliche Aktion, die nicht nötig sei.

Gegenüber dem St.Galler Tagblatt äusserte sich nun die Armee zu den Vorwürfen. Gemäss Armeesprecherin Delphine Schwab-Allemand sei die Armee nur gerade für zwei Prozent des in der Schweiz getankten Kerosins verantwortlich. Auch würden seit 2020 alle Emissionen der Armee vollständig durch Zertifikate kompensiert. Solche Flugshows würden keine zusätzlichen Flugstunden generieren sondern seien Bestandteil der regulären Trainings der PC-7-Piloten.

Der Grünen-Kantonsrat und St.Galler Stadtparlamentarier Daniel Bosshard findet jedoch, dass auch Übungsflüge nicht so nah über dicht besiedelten Gebieten stattfinden sollen. Auch wenn die Flugshows einen tiefen Anteil der Schweizer CO2-Gesamtemissionen ausmachen, sei es weiterhin eine klimaschädliche Aktion auf welche man verzichten könnte, sagt er auf Anfrage der Zeitung.

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