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Nach Lawine: Blick ins zerstörte Hotel Säntis

Der Lawinenniedergang auf der Schwägalp hat Spuren hinterlassen. Im Hotel Säntis aber auch bei den Menschen vor Ort. Helfer schaufeln den Schnee aus dem Hotel, während Rettungskräfte nach möglichen verschütteten Personen suchen. TELE TOP hat Bilder von der Schwägalp.

12.01.2019 / 08:16 / von: sbr/sda
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Die Aufräumarbeiten im Hotel Säntis laufen. (Bild: TELE TOP)

Die Aufräumarbeiten im Hotel Säntis laufen. (Bild: TELE TOP)

Die Fensterscheiben konnten den Schneemassen nicht standhalten. (Bild: TELE TOP)

Die Fensterscheiben konnten den Schneemassen nicht standhalten. (Bild: TELE TOP)

Die Lawine hat auch Bäume mitgerissen. (Bild: TELE TOP)

Die Lawine hat auch Bäume mitgerissen. (Bild: TELE TOP)

Die Schneemassen drücken an die Fenster des Hotels. (Bild: TELE TOP)

Die Schneemassen drücken an die Fenster des Hotels. (Bild: TELE TOP)

(Bild: TELE TOP)

(Bild: TELE TOP)

(Bild: TELE TOP)

(Bild: TELE TOP)

Hier im Restaurant Rossfall fand die Medienkonferenz statt. (Bild: RADIO TOP/Elena Oberholzer)

Hier im Restaurant Rossfall fand die Medienkonferenz statt. (Bild: RADIO TOP/Elena Oberholzer)

Die Lawine verschluckte Autos sowie Teile des Hotels Schwägalp und der Säntis-Schwebebahn. (Bild: Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden)

Die Lawine verschluckte Autos sowie Teile des Hotels Schwägalp und der Säntis-Schwebebahn. (Bild: Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden)

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Es gebe keine Vermissten, erklärte der Chef der Säntisbahn am Freitag an einer Medienkonferenz im Restaurant «Rossfall» unterhalb der Schwägalp. Die Aufräumarbeiten sind im Gang. Sie sollen bald Gewissheit bringen, dass keine weiteren Personen zu Schaden gekommen sind, hofft Vattioni.

Drei Personen wurden durch die riesigen Schneemassen, die am Donnerstag gegen 16.30 Uhr niedergingen, leicht verletzt. Sie konnten das Spital bereits wieder verlassen. Von den 120 Gästen und Angestellten, die sich am Donnerstag im Hotel befanden, wurden 80 bereits am Donnerstag ins Tal gebracht.

40 Personen verbrachten die Nacht freiwillig an einem sicheren Ort auf der Schwägalp. Sie wurden am Freitagmorgen ebenfalls ins Tal gebracht, wie der Geschäftsführer der Säntis Schwebebahn ausführte. Derzeit befinden sich noch ein Anzahl Mitarbeitende auf der Schwägalp. Das Gebiet ist aus Sicherheitsgründen gesperrt.

TELE TOP war bei den Aufräumarbeiten im Hotel Säntis dabei: 

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«Lawine war nicht voraussehbar»
«Eine Lawine in diesem Ausmass war nicht voraussehbar», betonte Vattioni. Noch nie in der 84-jährigen Geschichte der Säntisbahn habe es so etwas gegeben. Selbst Fachleute seien überrascht «Wir haben mit Lawinen viel Erfahrung», sagte Vattioni. Lawinengefährlich sei eigentlich die Südflanke des Säntis auf der anderen Seite.

Auf dem Säntis befindet sich eine Messstelle des Instituts für Schnee- und Lawinenforschung SLF. Die Situation werde täglich beurteilt, sagte Vattioni. Zum Lawinenabgang werde es eine Untersuchung geben.

Am Donnerstag fielen auf der Schwägalp rund 30 Zentimeter Neuschnee. Weil ab Sonntag neue Schneefälle angekündigt sind, arbeiten die Räumungsequipen fieberhaft, um am Freitag und Samstag möglichst weit zu kommen.

Die durch die Lawine entstandenen Schäden lassen sich laut Vattioni noch nicht beziffern. Die verschütteten Gebäudeteile werden geräumt und danach provisorisch repariert. Das Hotel und die Säntis-Schwebebahn bleiben vorläufig geschlossen.

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