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Nach Pädophilie-Fall in St.Gallen sollen Handys an Kitas verboten werden

Ein Mitarbeiter einer St.Galler Kita soll zwei Buben missbraucht und seine Taten gefilmt haben. Ein Verbot privater Handys an Kitas könnte Abhilfe schaffen. Der Vorschlag ist aber umstritten.

10.02.2019 / 10:37 / von: sfa
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Nach dem Pädophilie-Fall an einer St.Galler Kita wird ein Verbot für private Handys diskutiert. (Symbolbild: pixabay.com/jeeshoots-com)

Nach dem Pädophilie-Fall an einer St.Galler Kita wird ein Verbot für private Handys diskutiert. (Symbolbild: pixabay.com/jeeshoots-com)

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Diese Woche ist bekannt geworden, dass ein Mitarbeiter einer St.Galler Kita zwei Knaben missbraucht haben soll. Die Ermittler haben bei ihm unter anderem massenhaft pornografisches Material entdeckt. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft.

Nach dem Fall fordern Vertreter der Männer- und Väterorganisationen in der «NZZ am Sonntag» nun, dass ein Verbot privater Handys in Kinderkrippen geprüft werde. Somit könnte verhindert werden, dass Mitarbeiter die Kinder für pornografische Aufnahmen missbrauchen. Die Zürcher Bildungsdirektorin Silvia Steiner hingegen winkt ab: Ein Handyverbot würde alle Mitarbeitenden treffen – eine Vorverurteilung sei allerdings nicht angebracht. Ausserdem würden pädophile Täter auch mit einem Handyverbot weiterhin Wege finden, so Steiner weiter.

In den Kitas der Stadt Zürich gilt bereits ein Verbot für private Handys – allerdings nicht aus Angst vor Pädophilen, sondern aus pädagogischen Gründen.

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