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Nach Verfolgungsjagd: Ex-Raser erhält bedingte Freiheitsstrafe

Das Kreisgericht Mels spricht für einen Raser eine bedingte Freiheitsstrafe aus. Der 24-Jährige war vor vier Jahren mit einem fremden Auto unter Alkohol- und Drogeneinfluss und ohne Ausweis unterwegs. Zudem leistete er sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei.

10.09.2019 / 06:46 / von: mco
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Der Ex-Raser lebt mittlerweile in stabilen Lebensumständen. (Symbolbild: pixabay.com/PublicDomainPictures)

Der Ex-Raser lebt mittlerweile in stabilen Lebensumständen. (Symbolbild: pixabay.com/PublicDomainPictures)

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Unter Drogeneinfluss hatte der heute 24-Jährige vor vier Jahren das Auto seiner Grossmutter geklaut. Das Auto war nicht eingelöst und hatte keine Nummernschilder. Das war kein Hindernis für den Raser, er bediente sich bei einem Hänger, der in der Nähe stand. 

Weil er nur das Nummernschild auf der Rückseite montiert hatte, wurde eine Polizeipatroullie auf ihn aufmerksam. Als die Polizei ihn stoppen wollte, lieferte er sich eine wilde Verfolgungsjagd. Der Flüchtende fuhr mit hundert Stundenkilometern innerorts, geriet auf die Gegenfahrbahn und hielt sich auch nicht an Rotlichter. Schlussendlich blieb er mit geplatzten Reifen stehen. 

Nachdem der Raser festgenommen worden war, ergab die Untersuchung, dass er 1,4 Promille Alkohol im Blut hatte und dass er zuvor auch Methadon und Kokain zu sich genommen hatte. 

Wie das «St.Galler Tagblatt» berichtet, erhielt er nun eine Freiheitsstrafe von 21 Monaten und eine Geldstrafe von 30 Tagessätzen, allerdings ausgesetzt auf drei Jahre Bewährung. Zum Urteil hinzu kommen eine Busse von 1000 Franken, die Verfahrenskosten von 5500 Franken und die Kosten für den amtlichen Verteidiger.

Mittlerweile sei der Ex-Raser von seiner Drogensucht losgekommen, verheiratet und beziehe fachliche Beratung, heisst es im Bericht weiter.

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