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Neue Betrugsmasche im Kanton St.Gallen

Im Kanton St.Gallen ist der berüchtigte Enkeltrick durch eine neue Masche abgelöst worden. Sie zielt auch auf jüngere Personen. Das Ziel sind Überweisungen via E-Banking. Mit der alten Methode ergaunerten die Betrüger im letzten Jahr in acht Fällen 320'000 Franken.

26.01.2021 / 11:46 / von: sda/mma
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Betrüger versuchen im Kanton St.Gallen mit einer neuen Masche Zugang zum E-Banking-Konto ihrer Opfer zu erhalten. (Symbolbild: KEYSTONE/STR)

Betrüger versuchen im Kanton St.Gallen mit einer neuen Masche Zugang zum E-Banking-Konto ihrer Opfer zu erhalten. (Symbolbild: KEYSTONE/STR)

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Betrüger haben eine neue Masche entwickelt. Laut St.Galler Kantonspolizei haben die Telefonbetrüger ihr Vorgehen angepasst. Sie rufen nicht mehr nur als falsche Polizisten oder als angebliche Enkel ältere Personen an, um sie zur Übergabe von Geld oder Schmuck zu bewegen.

Neu werde auch die jüngere Generationen angerufen, heisst es in einer Medienmitteilung vom Dienstag. Die Betrüger gäben sich dabei als Polizisten oder Bankbeamte aus und versuchten, ihre Opfer dazu zu bringen, «ihnen den Fernzugriff auf deren Computer zu ermöglichen». Dies gelinge entweder mit dem Erfragen von Benutzernamen und Passwörtern oder durch die Installation von Software. Dadurch erhielten die Täter Zugang zu den Konten und könnten hohe Geldbeträge ins Ausland überweisen.

Die Betrüger sind sehr aktiv: 2020 hätten im Kanton St.Gallen falsche Polizisten rund 290 Mal versucht, ältere Personen hereinzulegen. In acht Fällen waren sie erfolgreich und erbeuteten insgesamt über 320'000 Franken. 2021 wurden bereits wieder 67 Versuche gezählt. In einem Fall konnten die Täter 40'000 Franken ergaunern.

Weder Polizisten noch Bankangestellte oder andere vertrauenswürdige Berufsleute würden telefonisch Passwörter oder sonstige Zugangsdaten für den Computer erfragen, warnt die St.Galler Kantonspolizei.

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