Pull down to refresh...
zurück

Ostschweizer Klimastreiker wollen verzichten

Die Klimastreikenden in der Ostschweiz sind bereit dazu, auf Flugreisen zu verzichten und ihren Lebensstil nachhaltiger zu gestalten. Dies belegt eine neue Studie der Pädagogischen Hochschule St.Gallen.

08.10.2019 / 16:29 / von: mma
Seite drucken Kommentare
1
Ein Grossteil der Demonstrationsteilnehmer besucht die Maturitäts- oder Hochschule. (Bild: RADIO TOP/Elena Oberholzer)

Ein Grossteil der Demonstrationsteilnehmer besucht die Maturitäts- oder Hochschule. (Bild: RADIO TOP/Elena Oberholzer)

1
Schreiben Sie einen Kommentar

Ostschweizer Klimastreikende sind bereit, auf Flugreisen zu verzichten und allgemein nachhaltiger zu leben. Zu diesem Schluss kommt eine am Dienstag publizierte Befragung der Pädagogischen Hochschule St.Gallen (PHSG).

Gemäss Mitteilung gaben 77 Prozent der Befragten an, dass sie ihren Lebensstil in jüngster Zeit nachhaltiger gestaltet haben. Gut 15 Prozent seien dazu bereit, dies auch in Zukunft zu tun. Ebenfalls seien die Streikenden zum Verzicht bereit. So gaben 80 Prozent an, dass sie weitgehend auf Flugreisen verzichten würden. Doch auch eine klare politische Forderung kristallisiert sich heraus. 70 Prozent der Befragten gaben an, dass die Politik zu wenig unternehme für den Umweltschutz. Aber auch der Optimismus bei den Klimastreikenden ist hoch. 85 Prozent gehen davon aus, dass ihr persönliches Engagement Veränderung bewirken könne.

Weiter gab die Befragung über die Demografie der Klimastreikenden. Fast die Hälfte der Befragten besucht eine Maturitätsschule, fast ein Drittel besucht eine Hochschule. Lediglich fünf Prozent der Demonstrierenden absolviert eine Berufslehre. Knapp die Hälfte der Befragten gab an, durch die Teilnahme eine Unterrichtsstunde verpasst zu haben.

An der Befragung, die an der Klimademo vom 24. Mai mit 700 Teilnehmenden in der Stadt St.Gallen durchgeführt wurde, nahmen 70 Demonstrierende teil. Die Befragung wurde im Rahmen des Schwerpunktes Jugendforschung an der PHSG durchgeführt. Sie ist Teil der Studie «Lebenswelten Ostschweizer Jugendlicher» sowie der von der internationalen Bodenseehochschule geförderten trinationalen Studie «Bildung und Partizipation». Die Durchführung der Befragung fand in Kooperation mit dem Arbeitsbereich Corporate Social Responsibility der Universität Konstanz statt.

Im Beitrag von RADIO TOP werden die Ergebnisse der Umfrage nochmals kurz zusammengefasst:

audio

Beitrag erfassen

Gegner
am 09.10.2019 um 08:39
schön wen Ihr verzichtet dann gibts mehr Platz auf dem Fliger