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Ostschweizer Politologe: «Benedikt Würth bleibt vorne»

Bei der Ersatz-Ständeratswahl im Kanton St.Gallen kommt es zum zweiten Wahlgang. Die Stimmbeteiligung war mit 31 Prozent tief. Das dürfte sich im zweiten Wahlgang im Mai ändern, meint Polit-Beobachter Bruno Eberle gegenüber RADIO TOP.

11.03.2019 / 11:48 / von: meg
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Im ersten Wahlgang hat keiner der Kandidierenden das absolute Mehr erreicht (Bild: RADIO TOP/Peter Hanselmann)

Im ersten Wahlgang hat keiner der Kandidierenden das absolute Mehr erreicht (Bild: RADIO TOP/Peter Hanselmann)

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Am 19. Mai entscheidet die Stimmbevölkerung in der gesamten Schweiz über den AHV-Steuerdeal und die Verschärfung des Waffenrechts. Am gleichen Tag ist der zweite Wahlgang der Ersatz-Ständeratswahl im Kanton St.Gallen. Wegen den beiden nationalen Abstimmungen dürfte auch die Stimmbeteiligung bei der Wahl deutlich steigen, sagt der Ostschweizer Polit-Beobachter Bruno Eberle. Er vermutet, dass besonders mehr SVP-Wähler an die Urnen gehen, da über die Verschärfung des Waffenrechts abgestimmt wird.

Doch bei der SVP sieht er auch noch Fragezeichen. Die Partei ist im ersten Wahlgang mit Mike Egger angetreten. Er hat nicht einmal halb so viele Stimmen bekommen wie der CVP-Kandidat, Regierungsrat Benedikt Würth, der das beste Resultat erzielt hat. Deswegen sagt Eberle: «Ich kann mir vorstellen, dass die SVP sich überlegt Mike Egger auszutauschen.» Die SVP des Kantons St.Gallen analysiert im Moment die Situation und will in den nächsten Tagen informieren, mit wem die Partei im zweiten Wahlgang antritt.

Das RADIO TOP Interview mit Bruno Eberle zu dem zweiten Wahlgang:

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Das zweitbeste Ergebnis nach Benedikt Würth erzielte die FDP-Kandidatin Susanne Vincenz-Stauffacher. Ihre Partei hat sich noch nicht festgelegt, ob Vincenz-Stauffacher auch im zweiten Wahlkampf dabei bleibt. Der Politologe meint zur FDP bezüglich dem zweiten Wahlgang: «Ich sehe nicht, wo die Partei noch Potenzial hat mehr Stimmen einzufahren. Deswegen dürfte es schwierig sein, Würth abzufangen.»

Schlussendlich glaubt Bruno Eberle, dass der deutliche Vorsprung von Würth im zweiten Wahlgang zwar schrumpft, aber er vorne bleibt. Höhere Stimmbeteiligung Hin oder Her.

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