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Pestizide belasten St.Galler Bäche

Der Kanton St.Gallen hat die Wasserqualität ausgewählter Bäche untersucht. Die Messergebnisse zeigen, dass die Gewässer die gesetzlichen Anforderungen nicht erfüllen und oft ein hohes Risiko für die Gewässerorganismen besteht. Verantwortlich für die Überschreitungen der Grenzwerte sind vor allem Pestizide.

08.04.2021 / 20:00 / von: cpa/asl
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Auch im St.Galler Bach «Äächeli» wurden Giftstoffe gefunden. (Screenshot: TELE TOP)

Auch im St.Galler Bach «Äächeli» wurden Giftstoffe gefunden. (Screenshot: TELE TOP)

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Zwei Monate vor den Abstimmungen zum landwirtschaftlichen Umgang mit Pestiziden informiert der Kanton St.Gallen über Verschmutzungen in ihren Bächen. Auch im «Äächeli» wurden Giftstoffe gefunden. Der «Äächeli» entspringt bei einem Rebberg, fliesst anschliessend an einem Schrebergarten und an landwirtschaftlichen Feldern vorbei. Möglich ist, dass die Giftstoffe durch Privatpersonen in den Bach gelangen.

Um die Bevölkerung zu sensibilisieren, plant der Leiter vom Amt für Wasser und Energie, Michael Eugster, eine Informationskampagne. Dass diese Informationen rund zwei Monate vor den Abstimmungen zur landwirtschafltichen Nutzung von Pestiziden kommuniziert werden, hält der Amtsleiter für heikel, aber unproblematisch: «Ich reagiere nicht gerne, ich agiere lieber. Deswegen haben wir dieses Jahr auch früher als in vergangenen Jahren kommuniziert, um genügend Zeit vor den Abstimmungen einzuräumen.»

Für den Präsidenten des Bauernverbandes St.Gallen ist der Zeitpunkt ebenfalls unglücklich. Ihm ist aber wichtig hervorzuheben, dass die Verschmutzung der Bäche keinen Einfluss auf die Trinkwasserqualität habe.

Im Interview mit TELE TOP sprechen Michael Eugster, Leiter vom St.Galler Amt für Wasser und Energie und Peter Nüesch, Präsident vom Bauernverband St.Gallen:

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