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Pneukran überschlägt sich auf dem Ricken

Am Dienstagmorgen ist es auf dem Ricken im Kanton St.Gallen zu einem schweren Unfall gekommen. Dies bestätigt die Kantonspolizei St.Gallen auf Anfrage von RADIO TOP.

11.06.2019 / 07:44 / von: mma/mco/sda
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Der Kranfahrer konnte ausweichen, stürzte dabei aber das Bord hinunter. (Bild: zvg/Kapo SG)

Der Kranfahrer konnte ausweichen, stürzte dabei aber das Bord hinunter. (Bild: zvg/Kapo SG)

Der Kranfahrer konnte ausweichen, stürzte dabei aber das Bord hinunter. (Bild: zvg/Kapo SG)

Der Kranfahrer konnte ausweichen, stürzte dabei aber das Bord hinunter. (Bild: zvg/Kapo SG)

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Am Dienstagmorgen ist es am Ricken zu einem spektakulären Unfall gekommen. Ein 96 Tonnen schwerer Kran überschlug sich, nachdem der Chauffeur einem umgestürzten Motorrad ausgeweichen musste. Der Chauffeur erlitt einen Schock, der Motorradfahrer blieb unverletzt.

Ein 61-jähriger Motorradfahrer fuhr kurz nach 7.40 Uhr von Wattwil in Richtung Ricken. Dabei fuhr er auf einen Anhänger eines Personenwagen auf, welcher in gleicher Richtung unterwegs war. Der Motorradfahrer stürzte und kam auf der Gegenfahrbahn zu liegen, erklärt Hanspeter Krüsi von der Kantonspolizei St.Gallen auf Anfrage von RADIO TOP.

Von Ricken her kam ein 96 Tonnen schwerer Pneukran. Der 57-jährige Chauffeur reagierte geistesgegenwärtig und wich dem auf der Strasse liegenden Motorradfahrer aus. Er lenkte seinen schweren Spezialkran über den rechten Fahrbahnrand hinaus. Dabei kippte das Fahrzeug zur Seite. Der Chauffeur konnte sich selber aus seiner Kabine befreien. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hunderttausend Franken.

Zur Verkehrsregelung wurde die zuständige Feuerwehr aufgeboten. Die Bergung des Pneukrans sei eine logistische Herausforderung, schreibt die Kantonspolizei. Spezialisten werden das Fahrzeug bergen und dann abtransportieren: 

Strassensperrung wegen Abtransport

Es ist beabsichtigt, in den kommenden zwei Nächten, ab jeweils 22 Uhr bis 5 Uhr, die Strasse komplett zu sperren, heisst es in einer Medienmitteilung der Kantonspolizei St.Gallen. Während dieser Zeit werde der Pneukran durch weitere Spezialmaschinen und Facharbeiter demontiert. Die einzelnen Teile werden dann auf Lastwagen verladen und abtransportiert. Es sei durchaus möglich, dass eine dritte Nachtschicht eingeplant werden muss.

 

 

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