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Projekt soll Zukunft von Spital Walenstadt klären

Im Zusammenhang mit der St.Galler Spitalstrategie soll die Zukunft des Spitals Walenstadt geklärt werden. Der Regierungsrat hat nun den Projektstart lanciert. Die Zukunft des Spitals soll bis in zwei Jahren geklärt sein.

22.01.2021 / 10:36 / von: rme
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Bis Ende 2022 soll die Zukunft des Spitals Walenstadt geklärt sein. (Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Bis Ende 2022 soll die Zukunft des Spitals Walenstadt geklärt sein. (Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

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In der Septembersession 2020 hat der St.Galler Kantonsrat beschlossen, die Spitäler Wattwil, Flawil, Altstetten und Rorschach in Gesundheits- und Notfallzentren umzubauen. Die Zukunft des Spitals Walenstadt soll indes noch geprüft werden. Dies Aufgrund eines Vorschlags des Kantonsspitals Graubünden, eine interkantonale Zusammenarbeit zu prüfen.

Der Kantonsrat beauftragte deshalb die Regierung, einen Bericht darüber vorzulegen. Nun hat der Regierungsrat den Projektauftrag genehmigt und die Projektorganisation festgelegt. Der Vorsitz wird der St.Galler Gesundheitsvorsteher Bruno Damann haben. Das Projekt selber leiten soll ab August 2021 der noch Direktor des Kantonsspitals Graubünden. Bis dahin übernimmt diese Arbeit von einem Mitglied vom Amt für Gesundheitsversorgung des Gesundheitsdepartements des Kantons St.Gallen.

Der St.Galler Gesundheitsvorsteher Bruno Damann erklärt im Beitrag vom RADIO TOP die drei Projektphasen:

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Weiter wirken Vertreter des Spitals Walenstadt, der Spitalregion Rheintal Werdenberg Sarganserland, des Kantonsspitals Graubünden, die Sarganserländer Gemeinden, die IG Sardona und die freipraktizierenden Ärzte des Sarganserlandes. Darüber hinaus werden auf Gruppen wie die Spitex, Pizolcare oder Pflegeheime vertreten sein, heisst es in einer Mitteilung der St.Galler Staatskanzlei.

Das Projekt ist in drei Phasen aufgeteilt. Zuerst sollen die Rahmenbedingungen abgeklärt werden. Also wie sich das Spital Wattwil in die bestehende Spitallandschaft des Kantons St.Gallen einfügen kann und wie die interkantonale Zusammenarbeit genau aussehen soll. Auch soll das künftige Leistungsangebot definiert werden. Aber auch Fragen zum Verkauf der Liegenschaft sollen geklärt werden.

In einer zweiten Phase sollen dann die Erkenntnisse aus der ersten Phase konkretisiert werden. Daraus soll ein Projektbericht resultieren, welcher die Grundlage für die Erarbeitung einer Botschaft zu Handen des Kantonsrates bildet.

Die dritte Phase soll dann die Entscheidung bringen. Dabei sollen alle massgeblichen Entscheide über das künftige Leistungsangebot, die künftige Trägerschaft und den künftigen Betreiber des Spitals Walenstadt getroffen werden. Die St.Galler Regierung sei an einer raschen Klärung der Fragen und einer zielführenden Lösung interessiert. Ziel ist es, bis Ende 2022 die Zukunft des Spitals Walenstadt geklärt zu haben.

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