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Rapperswil-Jona: Vater tötet Tochter und dann sich selbst

In Rapperswil-Jona SG sind am Montagmorgen ein Mann und dessen Tochter in einem Einfamilienhaus tot aufgefunden worden. Die Polizei geht davon aus, dass der Vater die Tochter umgebracht und sich danach das Leben genommen hat. Die Hintergründe sind noch unklar.

18.10.2021 / 15:00 / von: mle/sda/lju/pwa
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Eine «aussenstehende Auskunftsperson» habe um 7:45 Uhr gemeldet, dass an der Fluhstrasse eventuell etwas vorgefallen sein könnte, teilte die St.Galler Polizei mit. (BRK News)

In Rapperswil-Jona sind ein 54-jähriger Mann und seine 12 Jahre alte Tochter tot aufgefunden worden. (Bild: BRK News)

In Rapperswil-Jona sind ein 54-jähriger Mann und seine 12 Jahre alte Tochter tot aufgefunden worden. (Bild: BRK News)

Eine «aussenstehende Auskunftsperson» habe um 7:45 Uhr gemeldet, dass an der Fluhstrasse eventuell etwas vorgefallen sein könnte, teilte die St.Galler Polizei mit. (Bild: BRK News)

Die Polizei gehe davon aus, dass der Vater die Tochter umgebracht und sich «später selber gerichtet» hat. (Bild: BRK News)

Die Polizei gehe davon aus, dass der Vater die Tochter umgebracht und sich «später selber gerichtet» hat. (Bild: BRK News)

 Genauere Informationen könnten wegen der laufenden Ermittlungen nicht erteilt werden. Die Polizei gehe aber davon aus, dass keine Waffen eingesetzt wurden. (Bild: BRK News)

Genauere Informationen könnten wegen der laufenden Ermittlungen nicht erteilt werden. Die Polizei gehe aber davon aus, dass keine Waffen eingesetzt wurden. (Bild: BRK News)

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Eine «aussenstehende Auskunftsperson» habe um 7:45 Uhr gemeldet, dass an der Fluhstrasse eventuell etwas vorgefallen sein könnte, teilte die St.Galler Polizei mit. Die Einsatzkräfte seien sofort ausgerückt, so Hanspeter Krüsi von der Kantonspolizei St.Gallen gegenüber RADIO TOP. Die Einsatzkräfte fanden im Einfamilienhaus einen 54-jährigen Schweizer und dessen 12-jährige Tochter tot vor. Die Polizei gehe davon aus, dass der Vater die Tochter umgebracht und sich «später selber gerichtet» hat, sagte Krüsi. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.

Die Auskunftsperson habe laut Kantonspolizei St.Gallen aufgrund «einer Wahrnehmung» reagiert. Genauere Informationen könnten wegen der laufenden Ermittlungen nicht erteilt werden. Die Polizei gehe aber davon aus, dass keine Waffen eingesetzt wurden.

Ehefrau und zweites Kind waren nicht im Haus

Die Ehefrau und das zweite gemeinsame, ältere Kind hätten sich zum Zeitpunkt der Tat nicht im gemeinsamen Haus aufgehalten, heisst es in der Mitteilung. Auf die Frage, ob sich die Frau wegen eines Konfliktes ausserhalb des Hauses aufgehalten habe, verwies Krüsi ebenfalls auf die laufenden Abklärungen.

Weitere Informationen zum Geschehen gebe es vorläufig nicht. Es handle sich um ein tragisches Ereignis, bei dem es aber keinen flüchtigen Täter zu ermitteln gebe, sagte der Polizeisprecher.

Für die Betreuung der Angehörigen sowie für die Nachbarschaft sei psychologische Hilfe aufgeboten worden, wie Krüsi weiter mitteilte. Die Umstände der Tat werden nun noch von der Staatsanwaltschaft, dem Institut für Rechtsmedizin sowie von verschiedenen Fachdiensten der Polizei untersucht.

Schwierig, das Tatmotiv herauszufinden

Für den pensionierten Psychotherapeuten Thomas Spielmann ist jedoch trotz den noch ungeklärten Umständen klar, dass eine solche Tat nicht «aus dem Nichts» komme. Aufgrund der Selbstötung des Vaters sei es allerdings schwierig, das genaue Tatmotiv herauszufinden. Dies mache die Situation «unglaublich schwierig» für die Hinterbliebenen, so die Notfallpsychologin Ilse Scarpatetti.

Die Einschätzungen von Thomas Spielmann und Ilse Scarpatetti – im Beitrag von RADIO TOP:

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