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Rapperswil-Jona will «Unorte» ausmerzen

Die Bewohner von Rapperswil-Jona können derzeit ihre Wohngemeinde verschönern lassen. Wer so genannte «Unorte» in der Umgebung kennt, welche jedes Mal beim Vorbeigehen ein Unbehagen auslösen, kann sich bei der Stadt melden. Diese beauftragt danach einen Künstler damit, einen der Orte wieder zu verschönern.

26.01.2021 / 08:45 / von: szw
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Solche «Unorte» sollen in der Gemeinde Rapperswil-Jona verschwinden. (Symbolbild: KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA BELLA)

Solche «Unorte» sollen in der Gemeinde Rapperswil-Jona verschwinden. (Symbolbild: KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA BELLA)

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Auch die beliebte Ausflugsdestination Rapperswil-Jona kennt nebst dem schönen alten Schloss, der Seepromenade und den gepflegten Rosengärten Orte, an denen sich die Passanten nicht sehr wohl fühlen. Deshalb hat die Stadt das Projekt «Unorte» ins Leben gerufen. Das heisst, die Bevölkerung darf sich mittels Fotos und Beschrieb des «Unorts» bei der Stadt melden.

Am Ende wählt eine Jury den geeigneten «Unort» aus und schreibt die Stelle als ein künstlerisches Projekt aus. Künstler und Künstlerinnen können sich also mit ihrer kreativen Idee melden. Danach wählt der Kulturrat ein künstlerisches Projekt für die Umsetzung aus. Der Juror und Kulturrat Gaudenz Lügstenmann hofft, dass bis Ende Jahr ein erster «Unort» in eine künstlerische Oase verwandelt werden konnte.

Das Projekt läuft erst seit einigen Tagen. Bislang ist der Kulturrat noch nicht mit Fotos überflutet worden. Es gab jedoch bereits eine Stelle, beispielsweise bei einer Unterführung an der St.Gallerstrasse. Dabei handelt es sich um zwei Betonwände, auf denen Moos beginnt zu wuchern.

Auf die Idee ist Gaudenz Lügstenmann an einer Kunstausstellung gekommen. Dort hingen Bilder von anderen Städten, die solche Projekte bereits gemacht hatten. Das heisst, «Unorte» wurden künstlerisch umgestaltet. Als er die Idee beim Kulturrat eingebracht hat, waren die Mitglieder begeistert und haben das Konzept erarbeitet und lanciert. Das Projekt befindet sich noch in der Pilotphase. Die Bilanz zieht der Kulturrat Ende Jahr.

Im TOP Ufsteller berichtet Kulturrat Gaudenz Lügstenmann über die Einzelheiten des Projekts:

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