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Raserin verlangt nach Autounfall mit drei Toten tiefere Strafe

Am Dienstag hat vor dem St. Galler Kantonsgericht in zweiter Instanz die Verhandlung zu einem fatalen Unfall begonnen. Eine junge Frau hatte 2022 einen Autounfall mit drei Todesopfern verursacht. Nun verlangt sie eine tiefere Freiheitsstrafe von maximal 15 Monaten.

21.05.2024 / 09:13 / von: sda/msc
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Die junge Frau hatte im April 2022 einen Unfall mit drei Todesopfern verursacht. (Archivbild: Kantonspolizei St. Gallen)

Die junge Frau hatte im April 2022 einen Unfall mit drei Todesopfern verursacht. (Archivbild: Kantonspolizei St. Gallen)

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Die Verhandlung begann am Vormittag mit der Befragung der 22-jährigen Frau. Zum Unfall kam es am 15. April 2022. Um Mitternacht hatte sie sich alkoholisiert ans Steuer eines Autos gesetzt und war mit drei Männern auf dem Rücksitz und einer Beifahrerin mit 160 km/h durch Niederuzwil SG gerast, als der Wagen von der Strasse abkam.

Beim Unfall starben alle drei Männer, die Beifahrerin wurde schwer verletzt. Das Kreisgericht Wil verurteilte sie im Juni 2023 unter anderem wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger schwerer Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren. Dagegen legte sie Berufung ein.

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Bruno Erde
am 31.05.2024 um 20:41
4 Jahre sind zuwenig. Ich hätte auch Berufung eingelegt. 4 Jahre pro Getöteten wären angemessen...
Bruno
am 21.05.2024 um 10:41
Die Straffe müsste auf 6 Jahren erhöht werden.