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Regierung nimmt Kirchen-Sanierung in Appenzell unter die Lupe

Bei der Sanierung der Pfarrkirche St. Mauritius in Appenzell hat der Kirchenrat zwei Aufträge an Firmen gegeben, an denen Kirchenräte persönlich beteiligt sind. Die Standeskommission (Regierung) beurteilt die Vergaben als «in den wesentlichen Punkten korrekt».

15.03.2019 / 10:32 / von: sda/mco
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Bei der Verteilung der Aufträge für die Sanierung der Pfarrkirche St. Mauritius soll alles mit rechten Dingen zugegangen sein. (Screenshot: Google Maps)

Bei der Verteilung der Aufträge für die Sanierung der Pfarrkirche St. Mauritius soll alles mit rechten Dingen zugegangen sein. (Screenshot: Google Maps)

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Auf Grund von «eingegangenen Hinweisen» nahm die Standeskommission (Regierung) die Auftragsvergaben unter die Lupe, wie die Ratskanzlei in Appenzell am Freitag mitteilte. Überprüft wurde die Vergabe von zwei Aufträgen für Elektroarbeiten und für die Einlagerung der Kirchenbänke und Orgelpfeifen während der Sanierung.

In beiden Fällen erhielten Firmen den Zuschlag, an denen Kirchenräte persönlich beteiligt sind. Die Standeskommission kam zum Schluss, beide Vergaben hätten auf sachlichen Gründen beruht und seien in den wesentlichen Punkten korrekt erfolgt. Daher seien sie «im Ergebnis nicht zu beanstanden».

Formell stellte die Standeskommission allerdings kleinere Mängel fest, wie es heisst. Man habe die verbesserungswürdigen Punkte mit dem Kirchenrat besprochen und von der Behörde verlangt, zu gewährleisten, dass "künftig sämtliche Formalien konsequent eingehalten und dokumentiert" würden.

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