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Rekord-Nachfrage nach Rotkreuz-Dienstleistungen

Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) Kanton St.Gallen blickte an seiner Mitgliederversammlung in Rorschach auf ein weiteres intensives Jahr zurück. Dieses war geprägt von einer sehr hohen Nachfrage bei den Dienstleistungen und den Auswirkungen des Ukraine-Krieges.

08.06.2023 / 09:10 / von: jma
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Mehr als 300 Freiwillige leisten Einsätze für den Rotkreuz-Fahrdienst. (Bild: Rotes Kreuz Schweiz)

Mehr als 300 Freiwillige leisten Einsätze für den Rotkreuz-Fahrdienst. (Bild: Rotes Kreuz Schweiz)

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Für die Entlastungsdienste sind die Zahlen gegenüber dem Vorjahr um rund 10% gestiegen, schreibt das Schweizerische Rote Kreuz St.Gallen in einer Medienmitteilung. Der Rotkreuz-Fahrdienst organisierte und absolvierte so viele Fahrten wie noch nie zuvor. Eine weitere Zunahme verzeichnete der Rotkreuz-Notruf. Ebenfalls deutlich mehr Menschen suchten sich Hilfe im Bereich Migration und Integration. Dies zeigte sich vor allem mit der Zunahme der Beratungen, der Einzelhilfegesuche und der Einsatzstunden für die «Kinderbetreuung zu Hause». Mit der Gravita SRK verfügt das SRK Kanton St.Gallen über ein spezialisiertes Zentrum für Psychotraumatologie. Dieses hat im vergangenen Jahr sein Behandlungsangebot für durch Krieg und Flucht traumatisierte Menschen erweitert und angepasst. Neu wurden ambulante Gruppenangebote geschaffen und es können auch Kinder und Jugendliche behandelt werden.

650 Freiwillige standen mehr als 42‘000 Stunden im Einsatz

Rund 42‘000 Stunden haben die Freiwilligen im vergangenen Jahr für das SRK Kanton St.Gallen geleistet. Davon engagieren sich mehr als 300 Freiwillige alleine für den Rotkreuz-Fahrdienst. Sie unterstützen Menschen mit eingeschränkter Mobilität mit Fahrten zu Therapien, Spitäler oder Arztbesuche. Weitere Freiwillige werden beispielsweise beim Besuchs- und Begleitdienst, dem Mentoring oder dem Jugendrotkreuz eingesetzt. Im Bereich Bildung steht der Lehrgang Pflegehelfer/-in SRK weiter im Zentrum. Auf der finanziellen Seite sind hohen Leistungszahlen für ein Hilfswerk auch mit steigenden Kosten verbunden. Diese konnten gemäss Geschäftsleiter, Christian Rupp, aus den Reserven beglichen werden.

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