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Rorschach: Toter Mann im Bodensee identifiziert

Am 1. Mai 2019 ist ein toter Mann im Bodensee treibend entdeckt worden. Umfangreiche Abklärungen führten nun zur Identifikation. Es handelt sich dabei um einen Asylbewerber.

14.05.2019 / 12:45 / von: rme
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Bei der am 1. Mai 2019 Leiche, die aus dem Bodensee gefischt wurde, handelt es sich um einen Asylbewerber. (pixelio.de/berggeist007)

Bei der am 1. Mai 2019 Leiche, die aus dem Bodensee gefischt wurde, handelt es sich um einen Asylbewerber. (pixelio.de/berggeist007)

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Die Leiche, welche am 1. Mai bei Rorschach aus dem Bodensee gefischt wurde, ist identifiziert. Dabei handelt es sich um einen 24-jährigen Eritreer, der als Asylbewerber in die Schweiz einreiste. Er hatte eine vorläufige Aufenthaltsbewilligung für den Kanton St.Gallen. Die Untersuchungsbehörden gehen nicht von einem Delikt aus.

Die Untersuchungen des Mannes am Institut für Rechtsmedizin ergaben, dass dieser weder innerlich noch äusserlich verletzt war. Die Abklärungen der Kantonspolizei St.Gallen führten zu einem seit Ende März vermissten Mann aus der Region Wil.

Der Eritreer wurde durch seine Angehörigen am 5. April 2019 als vermisst gemeldet. Abklärungen und eine nationale Ausschreibung im Schweizerischen Fahndungsregister brachten keinen Erfolg. Nach dem Auffinden der Leiche wurden die gesicherten Spuren mit aktuellen Vermisstmeldungen verglichen.

In einen aufwendigen Verfahren konnte der Mann schliesslich mittels Zahnstatus identifiziert werden. Das Institut für Rechtsmedizin geht davon aus, dass der Mann mindestens zwei Wochen bis maximal mehrere Monate im Wasser lag.

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