Pull down to refresh...
zurück

Rund 75 Bäume werden in St.Gallen gefällt

Im Winter müssen in der Stadt St.Gallen auf öffentlichen Flächen rund 75 grössere und kleinere Bäume gefällt werden. Dies sind etwas weniger als der Durchschnitt der letzten 10 Jahre.

03.12.2019 / 10:47 / von: mco
Seite drucken Kommentare
0
Der trockene Sommer hat den Bäumen zu schaffen gemacht. (Symbolbild: pixabay.com/claude05alleva)

Der trockene Sommer hat den Bäumen zu schaffen gemacht. (Symbolbild: pixabay.com/claude05alleva)

0
Schreiben Sie einen Kommentar

Die Fällungen der Bäume starten Mitte Dezember und dauern bis Ende Februar, heisst es in einer Medienmitteilung der Stadt St.Gallen. Ab April werden dann die Neupflanzungen vorgenommen. Damit der Baumbestand auf öffentlichen Flächen langfristig gesichert werden könne, werde, wenn immer möglich nach der Fällung eines Baumes im Frühling ein neuer Baum als Ersatz gepflanzt. Erst wenn ein Baum als Ganzes vom Umfallen bedroht ist, werde eine Fällung vorgenommen, rechtfertigt die Stadt ihr Vorgehen.

Schäden an Eschen und Ulmen

In den vergangenen Jahren habe das Eschentriebsterben grössere Schäden verursacht. Auch in diesem Winter müssen 16 Eschen gefällt werden. Einige Eschen können die Krankheit überwinden, andere sind zu stark geschwächt und müssen gefällt werden. Seit den 1970er-Jahren breitet sich das Ulmensterben in Europa aus. Deswegen gebe es auch in St.Gallen nur noch wenige Ulmen. Zwei grössere Exemplare müssen in diesem Winter am Berghaldenplatz in Rotmonten gefällt werden. Auch bei den Robinien seien knapp zehn Fällungen vorgesehen. Da die Robinie als invasiver Neophyt gilt, werden diese Bäume durch andere Arten ersetzt. Auffällig im Jahr 2019 sind die grossen Mengen Totholz, welche die Bäume gebildet haben. Stadtgrün sehe dies unter anderem als eine Langzeitfolge des sehr heissen und trockenen Sommers 2018, wird in der Mitteilung geschlussfolgert. 

Buch im Stadtpark bleibt erhalten

Eine grosse rund 160 Jahre alte Buche, die sich im Stadtpark St.Gallen befindet, ist seit längerem geschwächt und hat einen zunehmend grossen Pilzbefall und viele Faulstellen im Stamm. Weil sie wegen zwei grossen Wülsten am Stammfuss interessant für die Wissenschaft ist, werde nur der stark bruchgefährdete obere Teil der Baumkrone weggeschnitten. Somit könne der Baum erhalten bleiben.

Beitrag erfassen

Keine Kommentare