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Rundgang durch ein St.Galler Konsultationszentrum

Am Dienstag eröffnen im Kanton St.Gallen drei Konsultationszentren. Sie sollen helfen, die Arztpraxen zu entlasten. In verschiedenen Stationen werden Patienten untersucht und notfalls in Spitalbehandlung weitergeschickt.

30.03.2020 / 17:37 / von: lny
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Regierungsrätin Heidi Hanselmann begrüsst die Teilnehmer des Rundgangs. (Bild: RADIO TOP/Luzia Nyffeler)

Regierungsrätin Heidi Hanselmann begrüsst die Teilnehmer des Rundgangs. (Bild: RADIO TOP/Luzia Nyffeler)

Im Sportzentrum Grünfeld befindet sich eines der kantonalen Konsultationszentren. (Bild: RADIO TOP/Luzia Nyffeler)

Im Sportzentrum Grünfeld befindet sich eines der kantonalen Konsultationszentren. (Bild: RADIO TOP/Luzia Nyffeler)

Am Empfang werden die Patienten aufgenommen. (Bild: RADIO TOP/Luzia Nyffeler)

Am Empfang werden die Patienten aufgenommen. (Bild: RADIO TOP/Luzia Nyffeler)

Im Warteraum können sich 12 Personen aufhalten. (Bild: RADIO TOP/Luzia Nyffeler)

Im Warteraum können sich 12 Personen aufhalten. (Bild: RADIO TOP/Luzia Nyffeler)

Der Abstrichraum ist für leichte Fälle. (Bild: RADIO TOP/Luzia Nyffeler)

Der Abstrichraum ist für leichte Fälle. (Bild: RADIO TOP/Luzia Nyffeler)

Die zweite Station ist für Patienten mit starken körperlichen Symptomen. (Bild: RADIO TOP/Luzia Nyffeler)

Die zweite Station ist für Patienten mit starken körperlichen Symptomen. (Bild: RADIO TOP/Luzia Nyffeler)

Auf der Notfallstation werden Patienten schnellstmöglich versorgt und in ein Spital transportiert. (Bild: RADIO TOP/Luzia Nyffeler)

Auf der Notfallstation werden Patienten schnellstmöglich versorgt und in ein Spital transportiert. (Bild: RADIO TOP/Luzia Nyffeler)

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Das Grünfeld in Jona ist eigentlich ein Sportzentrum. Seit einer Woche wird es jedoch umfunktioniert. Aus der Sporthalle wird eines von drei kantonalen Konsultationszentren zum Coronavirus. Die Halle ist mit Absperrgittern unterteilt, die mit Plastik überzogen sind und so eine Art Wände bilden. Es gibt einen Empfang mit einer Plexiglasscheibe als Trennwand, einen Warteraum und verschiedene Behandlungsräume. Im Konsultationszentrum werden Personen untersucht, welche von ihren Hausärztinnen oder Hausärzten wegen Symptomen zugewiesen wurden.

Die Patienten werden am Empfang aufgenommen und in den Warteraum geleitet. Dann wird entschieden, welche Behandlung erforderlich ist. Leichte Fälle werden in die Abstrichräume gebracht, die mit einem Stuhl und einem Tisch ausgestattet sind. Dort werden falls nötig Abstriche entnommen und der Patient anschliessend nach Haus ein Isolation geschickt, wo er auf die Resultate wartet.

Schwerere Fälle, die bereits körperliche Symptome zeigen, werden in eine andere Station genommen, in der es eine Liege gibt. Dort werden Patienten ärztlich untersucht und ihnen kann z.B. Blut abgenommen werden. Je nach dem werden sie in ein Spital weitergeleitet, falls dies für nötig befunden wird.

In die dritte Station kommen nur Notfälle. Diese Patienten sind bedroht und werden dort medizinisch versorgt. Sobald wie möglich werden sie liegend in ein Spital transportiert.

Die Betreuung und Behandlung wird von medizinisch ausgebildetem Personal durchgeführt. Für die Infrastruktur ist der Zivilschutz zuständig. Die Verantwortlichen rechnen mit 20 bis 50 Personen, die pro Tag das Konsultationszentrum in Jona aufsuchen.

Ein Rundgang durch das Konsultationszentrum in Jona im Beitrag von RADIO TOP:

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