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Schüler werden für Fake-News sensibilisiert

Was sind Fake-News und was sind Fakten? Diese Frage ist gerade im Internet nicht immer einfach zu beantworten. Die Universität St.Gallen will nun Schüler im Bereich Fake-News bilden.

20.12.2018 / 11:57 / von: rwa
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Fake-News im Internet stellen vor allem auch für junge Menschen ein Problem dar. (Symbolbild: pixabay.com)

Fake-News im Internet stellen vor allem auch für junge Menschen ein Problem dar. (Symbolbild: pixabay.com)

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«Der Papst ist tot.» Diese Fake-News haben sich 2016 innerhalb weniger Stunden auf Social Media verbreitet. Gerade junge Menschen haben Mühe mit Fake-News im Internet umzugehen. Das zeigen verschiedene Untersuchungen. Die Universität St.Gallen bietet ab dem nächsten Jahr für verschiedene Schulen einen Kurs im Bereich Fake-News an.

RADIO TOP zum Online-Kurs der Universität St.Gallen:

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Schülern soll der richtige Umgang mit Informationen im Internet beigebracht werden. «Es geht darum, das Bewusstsein der Schüler für Informationen im Internet zu stärken», sagt Luca Moser, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wirtschaftspädagogik der Universität St.Gallen. Schüler sollen wissen, dass Unternehmen oder Persönlichkeiten, die im Internet Informationen verbreiten, oftmals Hintergedanken haben. «Über das Facebook-Profil von Roger Federer kann man beispielsweise sehr gut zeigen, was ein gesponserter Beitrag ist. So zeigt sich Roger Federer gerne mit einem schönen Mercedes. Dieser Post ist zweifellos gesponsert», erklärt Luca Moser.

Der Kurs kann ganz einfach online durchgeführt werden. Lehrer können selbst entscheiden, wie sie den Kurs im Unterricht einfliessen lassen. Gesamthaft dauert der Kurs rund sechs Stunden.

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