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Scientology-Gegner hören in St.Gallen auf

Die Freien Anti-Scientology-Aktivisten ziehen sich aus der Stadt St.Gallen zurück. Sie können nicht gegen die Bewilligungspraxis für ihre Aktionen vorgehen.

03.12.2019 / 05:14 / von: sap
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Die Freien Anti-Scientology-Aktivisten ziehen sich aus der Stadt St.Gallen zurück. (Bild: TELE TOP)

Die Freien Anti-Scientology-Aktivisten ziehen sich aus der Stadt St.Gallen zurück. (Bild: TELE TOP)

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Die Freien Anti-Scientology-Aktivisten (Fasa) kämpfen mit Aktionen gegen die Sekte. Sie machen in der Nähe von Scientology-Ständen darauf aufmerksam, dass es sich um die Sekte handelt. In der Stadt St.Gallen brauchen Fasa neu eine Bewilligung für ihre Aktionen. Ausserdem dürfen sie den Ständen von Scientology nicht mehr so nahe kommen wie zuvor. Sie müssen einen Abstand von 20 Metern einhalten. Gegen die neue Bewilligungspraxis der Stadt haben Fasa Rekurs erhoben.

Für den Rekurs müssen Fasa aber 1‘500 Franken Gebühren im Voraus bezahlen. Dies können die Aktivisten nicht, wie das «St.Galler Tagblatt» berichtet. Auf dem Vereinskonto seien derzeit nur 50 Franken. Die Rekurs-Gebühren und die Anwaltskosten übersteigen damit die finanziellen Möglichkeiten deutlich. Fasa wird deshalb in Zukunft auf Aktionen in der Stadt St.Gallen verzichten.

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