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Skigebiete sehen kaum Vorteile bei Absprachen mit dem Ausland

Bundesrat Alain Berset will die Skisaison gleichzeitig mit dem Ausland eröffnen. Dafür soll der Zeitpunkt mit den Nachbarländern abgesprochen werden. Für die Skigebiete sind aber nicht unbedingt die Corona-Massnahmen entscheidend, sondern der Schnee.

05.08.2020 / 12:11 / von: rme
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Das Skigebiet Flumserberg hofft auf einen möglichst frühen Start der Wintersaison. (Bild: Bergbahnen Flumserberg AG)

Das Skigebiet Flumserberg hofft auf einen möglichst frühen Start der Wintersaison. (Bild: Bergbahnen Flumserberg AG)

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«Was passiert, wenn Österreich im Dezember seine Skigebiete öffnet und wir in der Schweiz nicht? Das wäre ein Riesenproblem für unseren Tourismus», sagte Bundesrat Alain Berset in einem Interview im «Tages-Anzeiger».

Er verfolge deshalb schon länger die Idee, sich unter den Alpenländern abzusprechen. Es sei ihm ein Anliegen, eine international koordinierte Lösung zu finden. Diese soll den Skigebieten Planbarkeit geben. Einen Deal gebe es allerdings noch nicht.

Das die Skisaison überhaupt gestartet werden kann, davon ist Katja Wildhaber von Bergbahnen Flumserberg im Beitrag von RADIO TOP überzeugt:

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Der Sommer habe bisher gezeigt, dass die Abstands- und Hygieneregeln des Bundes von den Gästen akzeptiert und auch gut umgesetzt werde. Das sie viele Touristen würden verlieren, wenn die Skigebiete im Ausland früher öffnen würden, glaubt Katja Wildhaber nicht.

Denn entscheidender als die Corona-Massnahmen des Bundes sei der Schnee. Denn wenn es in der Schweiz schneit, geschehe das meistens auch gleichzeitig im Ausland. Zudem seien sie sich als eher tiefergelegenes Skigebiet gewohnt, dass sie etwas später öffnen können als andere Skigebiete.

An eine komplette Streichung der kommenden Skisaison will Wildhaber nicht denken. Der finanzielle Verlust könnte gar nicht abgeschätzt werden.

Die Skigebiete mussten Mitte März wegen der Corona-Pandemie von einem auf den anderen Tag schliessen. Der finanzielle Verlust der Bergbahnen in der Schweiz geht dabei in die Milliarden.

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