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«Sonneblick» bleibt «Plan A» für Asylzentrum

Die Liegenschaft «Sonneblick» in Walzenhausen wird vom Regierungsrat des Kantons Appenzell Ausserrhoden nach wie vor als kantonales Asylzentrum favorisiert und als «Plan A» weiterverfolgt. Dies teilte er am Mittwoch mit.

03.07.2019 / 11:37 / von: mma
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Der Regierungsrat favorisiert weiterhin dei Variante «Sonneblick». (Bild: Screenshot/Google Maps)

Der Regierungsrat favorisiert weiterhin dei Variante «Sonneblick». (Bild: Screenshot/Google Maps)

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Im Februar 2019 bestätigte das Obergericht von Appenzell Ausserrhoden, dass die Umnutzung des «Sonneblicks» in Walzenhausen in ein kantonales Asylzentrum zulässig ist

.

Im Mai 2019 erhoben drei Anwohnende gegen das Urteil Beschwerde ans Bundesgericht.

Die Gemeinde Walzenhausen hingegen akzeptierte den Entscheid des höchsten kantonalen Gerichts.

Nun hat der Regierungsrat mitgeteilt, dass er nach wie vor den Sonneblick als kantonales Zentrum favorisiert und als «Plan A» weiterverfolgt. Der Regierungsrat wartet diesbezüglich den Ausgang des bundesgerichtlichen Verfahrens ab.

Die Liegenschaft Krombach 16 in Herisau sei der «Plan B».

Entsprechende Arbeiten für die Variante Krombach ruhen derzeit und würden wieder aufgenommen, wenn der «Sonneblick» in Walzenhausen nicht rechtzeitig als Asylzentrum genutzt werden kann. Dies teilt der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden der Gemeinde Herisau in einem Schreiben mit.

Das heutige Asylzentrum «Landegg» wird spätestens im Frühjahr 2021 geschlossen. Spätestens dann benötigen der Kanton und die Gemeinden eine neue Lösung für ein Asylzentrum.

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