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Spionage hat Nachspiel für Schweizer Grenzwächter

Am Dienstag wurde bekannt, dass Schweizer Grenzwächter heimliche Kontrollen in Österreich durchgeführt haben. Sie haben die Autonummern von Schweizer Hanfladen-Kunden aufgeschrieben und diese dann am Zoll kontrolliert. Die Österreichischen Behörden wollen nun eine Untersuchung einleiten.

10.09.2019 / 15:55 / von: mle
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Am Dienstag wurde bekannt, dass Schweizer Grenzwächter heimliche Kontrollen in Österreich durchgeführt haben. Sie haben die Autonummern von Schweizer Hanfladen-Kunden aufgeschrieben und diese dann am Zoll kontrolliert. (Symbolbild: Pixabay.com/congerdesign)

Am Dienstag wurde bekannt, dass Schweizer Grenzwächter heimliche Kontrollen in Österreich durchgeführt haben. Sie haben die Autonummern von Schweizer Hanfladen-Kunden aufgeschrieben und diese dann am Zoll kontrolliert. (Symbolbild: Pixabay.com/congerdesign)

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Beobachter der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) sind in Zivil in Österreich unterwegs gewesen, um Schweizer Staatsangehörige bei der Einfuhr von Hanfprodukten zu überführen. Sie haben die Nummern von Schweizer Autos, die vor einem Hanfladen standen, aufgeschrieben und diese später beim Grenzübertritt kontrolliert.

Die Einsätze waren vermutlich illegal und wurden gestoppt. Die Aktion trug den Namen «Knobli» und hatte die Bekämpfung der illegalen Einfuhr von Betäubungsmitteln in die Schweiz zum Ziel, wie die EZV am Dienstag einen Bericht der Tageszeitung «Blick» bestätigte.

Am Dienstagnachmittag schreibt «blick.ch», dass die Landespolizeidirektion Vorarlberg den Fall nun untersuchen will. Jetzt werde geprüft, ob ein strafrechtsmässiger Verstoss vorliegt. Sollte sich herausstellen, dass der Polizeikooperationsvertrag verletzt oder sogar ein strafrechtliches Delikt wie Amtsmissbrauch vorliege, würden die Österreichischen Behörden die notwendigen Massnahmen einleiten. 

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