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Stadt St.Gallen: Frauenanteil in Verwaltungen steigt langsam

In den Verwaltungen der Stadt St.Gallen werden Spitzenpositionen weiterhin mehrheitlich von Männern besetzt. Der Frauenanteil steigt jedoch ganz langsam. St.Gallen hat eine Strategie für die Gleichstellung – anders als Rorschach und Gossau.

15.04.2021 / 07:40 / von: asl
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In den Verwaltungen der Stadt St.Gallen steigt der der Frauenanteil sehr langsam aber steigt. (Symbolbild: pixabay.com/MaximeUtopix)

In den Verwaltungen der Stadt St.Gallen steigt der der Frauenanteil sehr langsam aber steigt. (Symbolbild: pixabay.com/MaximeUtopix)

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Gemäss dem neuen Aktienrecht müssen in börsenkotierten Unternehmen im Verwaltungsrat beide Geschlechter mit mindestens 30 Prozent, in Geschäftsleitungen mit mindestens 20 Prozent vertreten sein. Für Gemeinde und Städte gelte diese Richtwerte nicht, aber auch da gibt es Bestrebungen.

Im Oktober 2019 hat das St.Galler Stadtparlament eine Motion der SP/Juso/PFG-Fraktion für erheblich erklärt die fordert, die Stadt muss in sämtlichen Bereichen «für beide Geschlechter ein Ziel setzen von jeweils 50 Prozent in Kader- und Führungspositionen». Wie das «St.Galler Tagblatt» am Donnerstag schreibt, hat sich in St.Gallen eineinhalb Jahre später wenig in diese Richtung getan. Spitzenpositionen in den Verwaltungen der Stadt St.Gallen werden weiterhin grösstenteils von Männern besetzt. Der Frauenanteil beträgt bei Kaderpositionen knapp einen Drittel - bei Führungspositionen beträgt der Anteil lediglich einen Fünftel. Schaut man die Zahlen von 2014 bis 2020 genau an, kann man jedoch feststellen, dass der Frauenanteil sehr langsam steigt.

In Gossau stagniert der Frauenanteil im Kader seit Jahren. In Rorschach ist ein Anstieg auf tiefem Niveau zu verzeichnen. Eine konkrete Strategie um den Frauenanteil in Führungspositionen zu erhöhen fehlt laut der Zeitung in beiden Städten.

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