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Stadt St.Gallen will eine aktive Wohnraumpolitik betreiben

Die Stadt St.Gallen will mitprägen, wie sich der Wohnbau in den kommenden Jahren entwickelt. Ziel ist das Bevölkerungswachstum, das in den letzten Jahren ausgeblieben ist. Diverse Vertreter der Stadt und der Immobilienwirtschaft haben die Strategie gemeinsam entwickelt.

26.10.2020 / 13:19 / von: mle/sda
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Die Stadt St.Gallen will wieder mehr Wachstum und plant eine aktive Wohnbaupolitik. (Symbolbild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Die Stadt St.Gallen will wieder mehr Wachstum und plant eine aktive Wohnbaupolitik. (Symbolbild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

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Seit 2010 stagniert das Bevölkerungswachstum in der Stadt St.Gallen, während andere Städte gewachsen sind. Nun sollen die Potenziale der Stadt überprüft und die Wohnqualität vor allem in Umstrukturierungs- und Verdichtungsgebieten zusammen mit Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern erhöht werden, heisst es in der Mitteilung der Stadt St.Gallen vom Montag.

Städtische Grundstücke könnten dabei dem Markt zugeführt werden und der Realisierung beispielhafter Siedlungen dienen. Das Ziel der nun vorliegenden Wohnraumstrategie sei «eine lebenswerte und sozial durchmischte Stadt mit einem bedarfsgerechten Wohnangebot für alle Bevölkerungsgruppen».

Partizipativer Prozess

Erarbeitet wurde das Konzept unter Federführung der Stadtplanung zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der Immobilienwirtschaft sowie mit Verbänden zur Wohnraumentwicklung. Weiter sind dafür Studien und Befragungen von Fachpersonen und Instituten eingeflossen.

Der Kern sind sechs Handlungsfelder, bei denen es etwa um neue urbane Wohnqualitäten und gesellschaftliche Trends mit Stichworten wie «Wohnen im Alter», «Nachfamiliäres Wohnen» oder «Mehrgenerationenwohnungen» geht. Unter anderem soll der gemeinnützige Wohnungsbau gefördert und städtisches Bauland im Baurecht abgegeben werden.

Die Stadt will aber auch Wohnraum für Zielgruppen mit hoher Investitionsbereitschaft an Orten mit bevorzugter Lage ermöglichen. Weiter sollen der Austausch und die Vernetzung gefördert werden.

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Peter Ralonsberger
am 26.10.2020 um 19:53
Das Bevölkerungswachstum in der Stadt St.Gallen bleibt aus, weil St.Gallen neben einer Steuerhölle auch noch für Stellenfilz bekannt ist. Wer kann arbeitet in der Stadt (sofern er jemanden mit Vitamin B kennt, die meisten Stellen sind ja beim Kanton, Verwaltung, Stadt ...) und lebt im nahen Thurgau oder in einen der beiden Appenzell ...