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Stadt St.Gallen will Hallenbad Blumenwies erweitern und ausbauen

Der St.Galler Stadtrat will das 1973 eröffnete städtische Sport- und Freizeitbad Blumenwies für knapp 50 Millionen Franken sanieren und ausbauen. Vorübergehenden Ersatz soll ein Freibad mit Traglufthalle bieten. Im März 2021 ist eine Volksabstimmung vorgesehen.

30.09.2020 / 12:45 / von: mle/sda
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Die letzte Sanierung und Erweiterung der stark genutzten Anlage im Osten der Stadt St.Gallen ist 25 Jahre her. (Bild: stadt.sg.ch)

Die letzte Sanierung und Erweiterung der stark genutzten Anlage im Osten der Stadt St.Gallen ist 25 Jahre her. (Bild: stadt.sg.ch)

So soll das Hallenbad dann renoviert aussehen. (Visualisierung: stadt.sg.ch/Architekt A. Senn)

So soll das Hallenbad dann renoviert aussehen. (Visualisierung: stadt.sg.ch/Architekt A. Senn)

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Die letzte Sanierung und Erweiterung der stark genutzten Anlage im Osten der Stadt St.Gallen ist 25 Jahre her. Die hohe Luftfeuchtigkeit, aber auch die eingesetzten Chemikalien setzten der Bausubstanz zu, teilte die Stadt am Mittwoch mit. Weiter habe ein Postulatsbericht aufgezeigt, dass St.Gallen über zu wenig «Hallenbad-Wasserfläche» verfüge.

Geplant ist nun ein neues Sportschwimmbecken mit 13 Bahnen à je 25 Meter und einer Tiefe von zwei Metern. Dort könne künftig auch Wasserball gespielt und trainiert werden. Mit dieser Erweiterung würde die bisherige Wasserfläche verdoppelt.

Freibad als Ersatz

Für den Schwimmunterricht solle es künftig ein Becken mit einem in der Höhe verstellbaren Becken geben. Dazu kommen eine grössere Saunalandschaft sowie ein Warmwasser-Aussenbecken. Weitere Verbesserungen seien im Eingangs- und Bistrobereich sowie bei den Garderoben vorgesehen.

Während der Arbeiten müsste das Hallenbad für zwei Wintersaisons geschlossen werden. Als Ersatz soll das Becken des Freibads Lerchenfeld mit einer Traglufthalle überdacht und beheizt werden.

Den Wettbewerb für den Ausbau im Blumenwies hat das Projekt «Waikiki» des St.Galler Architekten Andy Senn gewonnen. Die Vorlage mit Ausgaben in der Höhe von 49,6 Millionen Franken kommt am 27. Oktober ins Stadtparlament und am 7. März vors Volk.

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