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Stadt St.Gallen will herausfinden wie sich Mikromobilität in Verkehr einbinden lässt

Die Universität und die Stadt St.Gallen wollen herausfinden, wie sich sogenannte mikromobile Verkehrsmittel in den öffentlichen Verkehr einbinden lassen. Zudem wird jetzt geprüft, ob in der Bevölkerung dafür überhaupt ein Bedürfnis besteht.

22.07.2021 / 12:57 / von: asl
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E-Bikes und E-Trottinette gehören gemäss der Stadt St.Gallen bereits zum Stadtbild. (Symbolbild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

E-Bikes und E-Trottinette gehören gemäss der Stadt St.Gallen bereits zum Stadtbild. (Symbolbild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

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Motorisierte und nicht motorisierte Kleinst- und Leichtfahrzeuge, die eine kompakte und leichte Bauweise haben und für den individuellen Personentransport konzipiert wurden, zählen zur Mikromobilität. In einem Projekt wollen das Institut für Mobilität der Universität St.Gallen und die Stadt St.Gallen herausfinden, wie Mikrofahrzeuge wie E-Trottinett und E-Bikes genutzt werden und wie sie sich in die bestehenden Verkehrssysteme einbinden lassen. Dies teilt die Stadt. St.Gallen am Donnerstag mit. 17 Städte werden für das Projekt detailliert untersucht.

Lässt sich Mikromobilität in ÖV einbinden?

Ziel des Projektes ist es herauszufinden, für welche Wege diese Fahrzeuge gebraucht werden, ob sie als Autoersatz geeignet sind und wie sich diese Mikrofahrzeuge an den öffentlichen Verkehr anbinden lassen. «Es interessiert, ob und unter welchen Voraussetzungen die Mikromobilitätsformen sinnvoll in das bestehende Mobilitätsangebot integriert werden können und wie dieses weiterentwickelt werden kann», heisst es in der Mitteilung. «Derzeit ist es ja so, dass man mit dem GA am Bahnhof St.Gallen ankommt und dann für einen E-Roller oder ein E-Fahrrad separat bezahlen müssen. Und da liegt es natürlich nahe zu fragen, ob es Möglichkeiten gibt, diese Mikromobilität in ein GA zu integriere. Mit dem Ziel, dass man dann Durchgängigkeit hätte», sagt Andreas Herrmann, Direktor des Instituts für Mobilität der Universität St.Gallen, auf Anfrage von RADIO TOP.

Bis Mitte August kann die St.Galler Bevölkerung in einer Online-Befragung teilnehmen. Die gewonnenen Erkenntnisse aus der Umfrage dienen dann im Spätsommer als Grundlage für Gesprächsrunden mit Bürgerinnen und Bürger, Fachverbände und anderen Interessensgruppen.

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