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Stadtpolizei St.Gallen meldet höhere Zahl von Wegweisungen

Statt 500 hat die St.Galler Polizei am Osterwochenende 650 Wegweisungen ausgesprochen. Wer sich ungerecht behandelt fühlt, kann mit ihr das Gespräch suchen. In begründeten Fällen werden die Wegweisungen aufgehoben.

07.04.2021 / 08:52 / von: sda/asl
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Die Polizei beobachtete die Situation auf dem Roten Platz in St.Gallen genau. (Archivbild: KEYSTONE/Michel Canonica)

Die Polizei beobachtete die Situation auf dem Roten Platz in St.Gallen genau. (Archivbild: KEYSTONE/Michel Canonica)

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Die Stadtbehörden von St.Gallen rechneten am Ostersonntag mit einer dritten Krawallnacht. Ihr oberstes Ziel war es, weitere Ausschreitungen zu verhindern, wie sie am Mittwoch mitteilten. Deshalb verfügte die Stadtpolizei 30-tägige Wegweisungen, wie sie das Polizeigesetz auf Verdacht hin zulässt. Doch die Stadtpolizei St.Gallen hat am Ostersonntagabend mehr Menschen weggewiesen als ursprünglich bekannt gegeben. Statt 500 meldete sie am Mittwoch 650 Wegweisungen. Gegen einige davon gingen bereits erste Rekurse ein.

Von Schulbesuch, Arbeit, wichtigen Besorgungen oder der Benutzung des öffentlichen Verkehrs sollte niemand abgehalten werden. Allerdings gilt dies nur «sofern für diesen Zeitpunkt keine Aufrufe zur Gewalt kursierten», schränkten die städtische Direktion für Soziales und Sicherheit sowie die Stadtpolizei ein.

Die Wegweisungsverfügungen seien eng gefasst, hiess es weiter. Wer sich zu Unrecht weggewiesen sieht, kann sich bei der Stadtpolizei melden. Im Nachgang könnten intensivere Abklärungen vorgenommen werden. In begründeten Fällen liessen sich die Verfügungen auch aufheben.

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