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Ständeratswahlen St.Gallen: Die Kandidaten im zweiten Wahlgang

Im zweiten Wahlgang um die beiden Ständeratssitze des Kantons St.Gallen kommt es zum Duell zwischen zwei Bisherigen und einem Herausforderer. Das sind die drei Kandidaten im Porträt:

05.11.2019 / 11:30 / von: abl
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Benedikt Würth, Paul Rechsteiner und Roland Rino Büchel wollen einen Sitz im Ständerat erobern. (Bilder: RADIO TOP/Maximilian Comtesse, Collage: RADIO TOP/Marian Märki)

Benedikt Würth, Paul Rechsteiner und Roland Rino Büchel wollen einen Sitz im Ständerat erobern. (Bilder: RADIO TOP/Maximilian Comtesse, Collage: RADIO TOP/Marian Märki)

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Im ersten Wahlgang am besten abgeschnitten hat der bisherige CVP-Ständerat Benedikt Würth. Er holte 70‘594 Stimmen und verpasste das absolute Mehr von 71‘095 Stimmen damit nur ganz knapp. Würth sitzt erst seit dem Frühling im St.Galler Ständerat, wo er für Karin Keller-Sutter nachrückte. 

 

Benedikt Würth, CVP

Alter:               51

Ausbildung:    Rechtswissenschaften und Wirtschaft

Politkarriere: 1996-2011: Kantonsrat

2000-2011: Gemeindepräsident von Jona und dann erster Stadtpräsident von Rapperswil-Jona

Seit 2011:   Regierungsrat Kanton St.Gallen

Seit 2019:   Ständerat

Familie:          Verheiratet und zwei Kinder

Hobbys:          Fischen, Biken, Fussballspielen, Fasnacht, FCSG und SC Rapperswil-Jona Lakers

 

Neben ihm im Ständerat sitzt bisher SP-Mann Paul Rechsteiner, der sich seit acht Jahren im Stöckli hält. Er musste sich bisher allerdings jedes Mal durch einen zweiten Wahlgang zittern - so auch dieses Mal. Rechsteiner holte im ersten Wahlgang 64'077 Stimmen.

 

Paul Rechsteiner, SP

Alter:              67

Beruf:             selbstständiger Rechtsanwalt

Politkarriere:  1977-1984:   Gemeinderat Stadt St.Gallen

1984-1986:   Kantonsrat

1986-2011:   Nationalrat

Seit 2011:     Ständerat

Sonstiges:      1998-2018 Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes

 

Rechsteiners Sitz angreifen will Roland Rino Büchel von der SVP. Büchel erreichte im ersten Wahlgang 45'941 Stimmen. Nach der Auszählung der ersten Gemeinden lag Büchel kurzzeitig sogar vor Rechsteiner. Die SVP versucht bereits seit acht Jahren, den SP-Sitz von Rechsteiner zu erobern, bisher allerdings ohne Erfolg.

 

Roland Rino Büchel, SVP

Alter:              54

Beruf:             Sportmanager

Politkarriere:  2004-2010:  Kantonsrat

Seit 2010:    Nationalrat

Familie:          Ledig, Vater eines Kindes

Hobbys:          Fussball, Velofahren, Lesen, Wandern, Sprachen und andere Kulturen

 

Im ersten Wahlgang traten insgesamt sieben Kandidaten an. Marcel Dobler von der FDP, Franziska Ryser von den Grünen, Pietro Vernazza von der GLP und Norbert Feldmann von der BDP treten im zweiten Wahlgang allerdings nicht mehr an.

In den nächsten Jahren dürften etwa mit der Klimathematik, der Gesundheitsversorgung - gerade in St.Gallen ein aktuelles Thema, mit der kürzlich beschlossenen Spitalstrategie - oder der Mobilität zahlreiche wichtige Themen in Bundesbern diskutiert werden.

Welches in den Augen der drei Kandidaten die wichtigsten Themen der kommenden Legislatur sind und weshalb gerade sie die Richtigen sind, um diese zu vertreten, im ersten Teil der Porträtserie:

audio

Der zweite Wahlgang findet am 17. November 2019 statt. RADIO TOP und TOPONLINE berichten laufend aus dem Pfalzkeller in St.Gallen über die Resultate. 

Am gleichen Tag wird auch in Zürich im zweiten Wahlgang entschieden, welcher Kandidat neben dem bereits gewählten Daniel Jositsch (SP) in den Ständerat einzieht. Hier kämpfen der bisherige Ruedi Noser von der FDP und die Grünen-Kandidatin Marionna Schlatter um einen Sitz. 

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