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St.Gallen, Graubünden und Glarus prüfen gemeinsame Spitalplanung

Die Gesundheitsdirektoren der Kantone St.Gallen, Graubünden und Glarus möchten bei der stationären Gesundheitsversorgung zusammenspannen. Sie werden den jeweiligen Regierungen eine entsprechende Absichtserklärung unterbreiten.

14.01.2020 / 10:04 / von: mma
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Die drei Kantone wollen bei der Spitalplanung zusammenspannen. (Symbolbild: Pixabay.com/Darko Stojanovic)

Die drei Kantone wollen bei der Spitalplanung zusammenspannen. (Symbolbild: Pixabay.com/Darko Stojanovic)

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Die Kantone St.Gallen, Graubünden und Glarus möchten in Zukunft bei der Gesundheitsversorgung zusammenspannen. Dafür werden die Gesundheitsdirektoren den Regierungen eine Absichtserklärung unterbreiten. Dies geht aus einer gemeinsamen Mitteilung vom Dienstag hervor. Ziel der Absichtserklärung ist die Prüfung der Zusammenarbeit in allen Bereichen des stationären Gesundheitswesens. Dazu gehören die Bereiche Akutsomatik, Psychiatrie und Rehabilitation. Im Mittelpunkt steht eine qualitativ hochstehende und bedarfsgerechte Versorgung für die Bevölkerung über die Kantonsgrenzen hinweg.

Dies haben die St.Galler Gesundheitsdirektorin Heidi Hanselmann, der Glarner Gesundheitsdirektor Rolf Widmer und der Graubündner Gesundheitsdirektor Peter Peyer an einem Treffen in St.Gallen gestern Montag entschieden. Die Prüfung soll aufzeigen, wie sich eine stärkere Zusammenarbeit auf die Patientenströme auswirken würde. Ebenso soll aufgezeigt werden, wie die Tarife und Spitallisten ausgestaltet werden müssten.

Für alle drei Gesundheitsdirektoren gelte der Grundsatz, dass durch eine stärkere Zusammenarbeit keine Mengenausweitung erfolgen darf. Sie werden nun eine entsprechende Absichtserklärung ausarbeiten und den jeweiligen Regierungen bis Mitte Februar zur Verabschiedung unterbreiten.

Die Ankündigung fällt im Kanton St.Gallen mitten in die Debatte um Spitalschliessungen. Die Regierung will fünf von neun Spitälern in Notfallzentren umwandeln.  Davon betroffen wäre das Spital Wattwil im Toggenburg, das Spital Walenstadt sowie die Spitäler Altstätten, Flawil und Rorschach. Wegen der drohenden Schliessung von Walenstadt bereitet sich Chur derzeit auf einen Ansturm bei den Geburten vor.

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