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83 Prozent der Härtefallgesuche im Kanton St.Gallen bearbeitet

Der Kanton St.Gallen hat über 80 Prozent der Härtefallgesuche bearbeitet. Bisher wurden mehr als 82 Millionen Franken in Form von À-Fonds-perdu-Beiträgen oder als Solidarbürgschaften ausbezahlt.

16.04.2021 / 10:08 / von: mco
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Die wirtschaftliche Unterstützung der Gastrobranche wird wie bisher fortgeführt. (Symbolbild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Die wirtschaftliche Unterstützung der Gastrobranche wird wie bisher fortgeführt. (Symbolbild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

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Der Kanton St.Gallen macht vorwärts in der Bearbeitung der Härtefallunterstützung. Von den 1'513 eingereichten Gesuchen konnten bis am Freitag 83 Prozent entschieden werden. Bisher wurden mehr als 82 Millionen Franken in Form von À-Fonds-perdu-Beiträgen oder als Solidarbürgschaften ausbezahlt, teilt der Kanton am Freitag mit.

282 Gesuche wurden durch das Volkswirtschaftsdepartement abgelehnt, weil sie die gesetzlich vorgeschriebenen Kriterien für eine Unterstützung nicht erfüllen. Ein knappes Viertel dieser Betriebe galt schon per Stichtag 31. Dezember 2019 – also noch vor der Pandemie – als überschuldet. Weitere 13 Prozent der Gesuchsteller hielten der materiellen Prüfung nicht stand, weil offene Betreibungen aus der Zeit vor der Pandemie bestehen. 15 Prozent der Betriebe, deren Gesuch negativ beurteilt worden ist, erfüllen das Kriterium der Mindest-Umsatzeinbusse von 40 Prozent nicht. Einzig Betriebe, welche auf behördliche Anordnung hin geschlossen bleiben müssen, sind von dieser Bedingung befreit.

Trotz Öffnung der Terassen: Gastrobetriebe erhalten weiterhin Unterstützung

Gemäss dem Beschluss des Bundesrats vom vergangenen Mittwoch können Restaurants und Bars ab dem kommenden Montag ihre Terrassen wieder öffnen. Weil viele Gastrobetriebe mit dieser Regelung noch nicht kostendeckend wirtschaften können, werde die wirtschaftliche Unterstützung der Branche wie bisher fortgeführt. St.Gallen orientiere sich dabei an den Vorgaben des Bundes.

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