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St.Galler Staatsarchiv bekommt ein neues Zuhause

Das St.Galler Staatsarchiv wird an einem neuen Standort konzentriert und erhält mehr Platz. Dafür kann der Kanton das Studienzentrum Waldau umbauen und erweitern. Das Stimmvolk genehmigt einen Kredit von 44,3 Millionen Franken.

15.05.2022 / 13:25 / von: ame/sda
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Ein Teil des St.Galler Staatsarchivs ist heute im Regierungsgebäude untergebracht. (Archivbild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Ein Teil des St.Galler Staatsarchivs ist heute im Regierungsgebäude untergebracht. (Archivbild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

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Die Zustimmung fiel mit 78'638 zu 31'248 Stimmen deutlich aus. 71,56 Prozent waren für die Vorlage. Die Stimmbeteiligung lag bei 35,53 Prozent, wie die St.Galler Staatskanzlei mitteilte.

Das Staatsarchiv befindet sich heute an drei Standorten in der Stadt St.Gallen: im Regierungsgebäude im Klosterbezirk, an der Spisergasse und an der Schuppisstrasse, wo sich das Aussenmagazin befindet. Die Räume am Hauptstandort im Regierungsgebäude sind zu klein und sanierungsbedürftig. Ausserdem fehlen zeitgemässe Werkstatträume.

Gesamthaft beläuft sich der Kreditbedarf auf 44,3 Millionen Franken. Davon werden 39 Millionen Franken für die Erweiterung und Umnutzung des bestehenden Gebäudes benötigt. 8,3 Millionen Franken setzt der Kanton für eine Ersatzlösung für das Studienzentrum der Ostschweizer Fachhochschule (OST) ein.

Für den Bau der Kulturgüterschutzräume ist ein Bundesbeitrag von drei Millionen Franken zu erwarten. Mit der Konzentration in einem kantonseigenen Gebäude könnten künftig Mietkosten von rund 165'000 Franken pro Jahr eingespart werden.

Mit der Zustimmung zur Vorlage kann das Bauprojekt ausgearbeitet werden. Mit dem Umbau der Liegenschaft zum neuen Staatsarchiv könnte frühestens 2025 begonnen werden, der Bezug ist für 2028 vorgesehen.

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